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Die Gemeinde Hergiswil macht den Winterdienst für die Bergstrassen nun doch selber

Der Kommunalfahrzeug für den Winterdienst ist in die Jahre gekommen. Statt es zu ersetzen, liebäugelte die Gemeinde damit, einen Teil des Winterdienstes auszulagern. Doch dies rechnet sich offenbar nicht.
Matthias Piazza

Gesucht: Ein Anbieter, der für die Gemeinde Hergiswil den Winterdienst in den Bergstrassen macht. Während rund 100 bis 140 Stunden jährlich hätte das Unternehmen die Sonnenberg-, Rengg-, Schattenberg- und Bergstrasse von Schnee und Eis befreien sollen. Daraus wird nun nichts, wie dem kantonalen Amtsblatt vom vergangenen Mittwoch zu entnehmen ist. Die Ausschreibung wurde zurückgezogen.

«Unser Fahrzeug, das wir für die Bergstrassen einsetzen, ist in die Jahre gekommen und muss ersetzt werden», erklärt Gemeindepräsident Remo Zberg gegenüber unserer Zeitung. «Bei dieser Gelegenheit prüften wir, ob es nicht günstiger wäre, auf eine Ersatzanschaffung zu verzichten und eine Firma mit einem Teil des Winterdienstes zu beauftragen.» Solche Kostenüberlegungen stelle man immer im Interesse des Steuerzahlers an, auch in anderen Abteilungen. «In diesem Fall sind wir aber nach Prüfung erster Offerten zum Schluss gekommen, dass sich eine Auslagerung nicht lohnt.»

Darum habe sich der Gemeinderat entschieden, den Winterdienst auch für die Bergstrassen nach wie vor mit dem eigenen Personal zu leisten und für den Winter 2019/20 ein neues Fahrzeug, das voraussichtlich etwa 180'000 Franken kostet, zu beschaffen.

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