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Die Gemeinde Oberdorf heisst ihre 283 Neuzuzüger willkommen

«Wir wohnen da, wo andere Ferien verbringen», sagte Gemeindepräsidentin Odermatt zu den Neuzuzügern. Diese folgten zahlreich der Einladung der Gemeinde.
Kurt Liembd
Baudirektor Josef Niederberger (links) und Eric Waber. (Bild Kurt Liembd (Oberdorf, 30. November 2018))
Helene Weber und Robert Kranz. (Bild Kurt Liembd (Oberdorf, 30. November 2018))
Rebekka und Stefan Zweifel mit den Kindern Aruna (2,5) und Lavanya (7 Wochen). (Bild Kurt Liembd (Oberdorf, 30. November 2018))
Remigi Lussi mit Tochter Alexandra Lussi. (Bild Kurt Liembd (Oberdorf, 30. November 2018))
Gemeindepräsidentin Judith Odermatt (links) und Brigitte Isenschmid. (Bild Kurt Liembd (Oberdorf, 30. November 2018))
Gemütliches Beisammen sein am Apéro. (Bild Kurt Liembd (Oberdorf, 30. November 2018))
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Impressionen vom Neuzuzügerapéro in Oberdorf

Dass Oberdorf als Wohngemeinde zunehmend beliebt und familienfreundlich ist, war am Anlass für Neuzuzüger gut spürbar. Fakt ist: In den letzten zwei Jahren sind 283 Personen nach Oberdorf gezogen, davon 87 aus andern Kantonen, 181 aus andern Nidwaldner Gemeinden und 15 aus dem Ausland. Die Gründe für den Umzug sind zahlreich, jedoch stehen bei vielen die Familienfreundlichkeit, die preiswerte Wohnlage und die Lebensqualität an oberster Stelle. So zum Beispiel bei Rebekka und Stefan Zweifel mit den beiden Kindern Aruna (2,5 Jahre) und Lavanya (7 Wochen). «Wir haben hier eine passende, preiswerte Wohnung gefunden», freut sich Stefan Zweifel. Sie kamen zwar «nur» von Stans, freuen sich aber trotzdem, in einer neuen Gemeinde Fuss zu fassen.

Die ideale und preiswerte Wohnlage war auch für Helene Weber und Robert Kranz der Hauptgrund für den Wohnortswechsel. Die beiden zogen von Buochs nach Oberdorf.

Einen ganz andern Grund hatte Eric Waber (27). Er arbeitet bei den Pilatus Flugzeugwerken als Triebwerkmechaniker und zog deshalb von Hüntwangen im Kanton Zürich nach Oberdorf. Dass er beim Apéro direkt neben Regierungsrat Josef Niederberger stand, war reiner Zufall. Die beiden kamen sehr schnell ins Gespräch und Eric Waber freute sich, den Baudirektor persönlich kennen zu lernen.

Getränke-Familie Lussi neu in Oberdorf

Unter den rund 80 anwesenden Neuzuzügern traf man auch die Familie Lussi der gleichnamigen Firma Lussi Getränke AG. Die Familie ist vor kurzem von Stans nach Oberdorf gezogen, weil auch der Firmensitz da ist. «In Oberdorf führen wir neu die Mosterei, die Brauerei, die Brennerei und die Abfüllerei», sagt Alexandra Lussi, welche in der Geschäftsführung der Lussi AG tätig ist. Mit dabei war die ganze Familie, wobei die Anwesenheit ihres Vaters Remigi Lussi besonders grosse Freude auslöste. Denn er war in den letzten Jahren gesundheitlich angeschlagen. Nun wurde er als Neuzuzüger sehr herzlich empfangen.

Von Seelisberg nach Oberdorf gezogen ist Brigitte Isenschmid. Da sie in Stans arbeite, sei ihr Arbeitsweg dadurch massiv kürzer. Sie bleibe aber weiterhin Mitglied der Musikgesellschaft Seelisberg, wo sie Perkussion spiele, sagt Brigitte Isenschmid. Und mit einem Schmunzeln: «Dafür habe ich jetzt einen viel längeren Weg in die Musikproben».

Einen viel weiteren Umzug hatten Isabella Steindl und Friedrich Panhölzl. Das Paar ist von Salzburg (A) nach Oberdorf gezogen. Hauptgrund war, da Isabella Steindl im Bürgenstock Resort arbeitet, während sich Friedrich Panhölzl als Privatier bezeichnet. Über die heutige Einladung durch die Gemeinde sind sie des Lobes voll. «Hier wird Kultur noch gelebt und wir wurden immer herzlich empfangen», schwärmt Isabella Steindl. Und ihr Partner meint: «Geografisch und logistisch, auch dank der A2, liegt die Gemeinde für uns ideal.»

Besinnlichkeit auf dem Landsgemeindeplatz

Beim Apéro riche kamen die Neuzuzüger in Kontakt mit Behördenvertretern aus Oberdorf, welche fast vollzählig da waren – Gemeinderäte, Schulräte, Landräte, Richter und Regierungsrat. Mit dabei auch zahlreiche Vertreter der insgesamt 47 Oberdorfer Vereine. «Wir brauchen in Oberdorf keine Frauen-Quote», sagte Gemeinderat Roland Liem in seiner Ansprache. Denn die Gemeinde habe nicht nur eine Gemeindepräsidentin, sondern auch eine Schulpräsidentin, eine Gemeindeschreiberin und eine Regierungsrätin. «Und wir sind sehr glücklich mit diesen Besetzungen», so Roland Liem.

Gemeindepräsidentin Judith Odermatt-Fallegger sprach in ihrer Begrüssung von einer «unglaublich hohen Lebensqualität der Gemeinde» und meinte: «Wir wohnen hier, wo andere ihre Ferien verbringen.» Dazu müsse man Sorge tragen, so Judith Odermatt. Im Anschluss an den Neuzuzüger-Anlass traf sich die Gemeinde auf dem Landsgemeindeplatz zur öffentlichen Adventsfeier.

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