Die Grünen Nidwalden zeichnen ein düsteres Bild der Kantonsfinanzen

Die Coronapandemie beutelt die Finanzen des Kantons Nidwalden. Die Grünen nehmen das zum Anlass, die geplante Senkung der Unternehmensgewinnsteuern zu kritisieren.

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(sma) Die Pandemie wirkt sich negativ auf die Nidwaldner Finanzen aus: Der Kanton rechnet 2021 mit weniger Steuereinnahmen und einem Minus von 1,9 Millionen Franken. Nun zerzausen die Grünen Nidwalden die Finanzpolitik des Kantons in einer Mitteilung. Am 27. September stimmen die Nidwaldner über die Revision des Steuergesetzes ab, das eine Senkung der Unternehmensgewinnsteuern vorsieht. Dies aber sei angesichts der Finanzlage problematisch, halten die Grünen fest.

«Die Coronapandemie sowie die damit verbundene Krise ist noch längst nicht ausgestanden und dies spürt jetzt auch der Nidwaldner Finanzhaushalt», heisst es in der Mitteilung. «In den aktuell präsentierten Zahlen sieht es düster aus.» Insbesondere die tieferen Steuererträge bei den juristischen Personen färbten negativ auf das Ergebnis ab. Die Ausfälle vermöge der Kanton nur durch die erwartete SNB-Ausschüttung, den Mehrertrag vom Spitalverkauf sowie den Einsatz von Reserven teilweise zu kompensieren.

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