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Die Iheimisch geht in die Luft

Rund 20 Minuten lang galt die Aufmerksamkeit des Iheimisch-Publikums nicht den Ausstellern am Boden, sondern ganz den Kunststücken des PC-7-Teams am Buochser Himmel.
Matthias Piazza
Die Flugshow des PC-7 Teams gehörte zu den meisterwarteten Attraktionen der Iheimisch. (Bild: Romano Cuonz, Buochs, 31.Mai 2019)

Die Flugshow des PC-7 Teams gehörte zu den meisterwarteten Attraktionen der Iheimisch. (Bild: Romano Cuonz, Buochs, 31.Mai 2019)

Und plötzlich tauchten sie hinter dem Bürgenberg auf, die neun Flugzeuge des PC-7-Teams. Sie stahlen am Freitagnachmittag sozusagen den rund 250 Ausstellern auf dem Iheimisch-Gelände für 20 Minuten die Show.

Die Aufmerksamkeit der zahlreichen Besucher galt dem Himmel über Buochs, beziehungsweise den aviatischen Kunststücken, welche das PC-7-Team dort oben vorführte, etwa 300 Meter über dem Boden. Gute Augen und Kameraobjektive waren gefragt, um die Flugzeuge nicht aus dem Blick zu verlieren.

Beeindruckt vom perfekten Zusammenspiel

Die neun Berufsmilitärpiloten holten aus Sicht des Laien schier Unmögliches aus ihren Maschinen heraus. Waghalsige und spektakuläre Figuren wurden geflogen: Loopings und Kurven, Tunnels, bei denen ein Teil des Teams in Gegenrichtung unter den übrigen Flugzeugen hindurch flog, Figuren in Form eines verliebten Herzens, eines Wasserfalles, eines Schweizerkreuzes oder eines Feuerwerks zogen das Publikum in ihren Bann.

Ein Zusammenschnitt der Flugshow:

Jolanda Odermatt aus Büren zumindest zeigte sich von der Vorführung sehr beeindruckt, auch wenn sie nicht speziell deswegen an die Iheimisch gekommen sei. Vor allem das perfekte Zusammenspiel im Team, das ein solch harmonisches Bild ergebe, sei gigantisch. Tochter Selina (14) erlebte gar eine Premiere. Bis jetzt habe sie Flugvorführungen nur im Fernsehen gesehen. Nicht minder begeistert äusserten sich die beiden zur gesamten Iheimisch. «Cool», meinte Jolanda Odermatt. Dem schloss sich ihre Tochter an. Die Ausstellung spreche auch ihre Generation an, gab sie sich überzeugt.

Programm wurde wegen der Berge angepasst

Als einzigartig und grossartig empfanden die Flug-Vorführung auch Sonja Asuncion und Peter Pukl aus Ennetbürgen, die mit ihren Kindern die Iheimisch besuchten. Auch wenn das PC-7-Team alleine in diesem Jahr rund ein Dutzend Mal solche Airshows fliegt, fanden die Piloten in Buochs eine Besonderheit vor. «Das Programm musste man wegen der Berge anpassen, wir konnten nicht das Standardprogramm fliegen. Die Geometrie der Vorführung war ganz auf die Iheimisch zugeschnitten. Aber die Vorführung gelang definitiv», zeigte sich Speaker Philippe Hertig zufrieden, der die Flugvorführung vom Boden aus kommentierte. Auch das Wetter habe fantastisch mitgespielt und das attraktive Schönwetterprogramm zugelassen.

«Die grösste Herausforderung bei jeder Vorführung ist, dass die Piloten ihre Position im Verband halten können und dies bei einem Abstand von teilweise nur drei bis vier Metern», so der Speaker weiter. Auch blieben für Formationswechsel nur etwa zehn Sekunden Zeit. «Das braucht Training, unabhängig vom Gelände», erläuterte Philippe Hertig.

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