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Die Kirchenheizung in Emmetten hat ihr Lebensende erreicht

Bei Kirche und Pfarrhäusern steht die Sanierung der Heizsysteme an. Noch ist nicht genau klar, welches Heizsystem zum Tragen kommt. Zur Diskussion steht auch ein Wärmeverbund.
Die Pfarrkirche von Emmetten. (Bild Corinne Glanzmann, 22. Mai 2018.)

Die Pfarrkirche von Emmetten. (Bild Corinne Glanzmann, 22. Mai 2018.)

Die Emmetter Pfarrkirche, das Pfarrhaus und das Pfarrhelferhaus werden mit über 30-jährigen Ölheizungen beheizt. Sie sind am Ende ihrer Lebensdauer angelangt, zumal man bei Ölheizungen von höchstens 25 Jahren ausgeht. «Die veralteten Heizungen sind zu wenig leistungsfähig und entsprechen auch nicht den neusten Normen in Sachen Energie und Luftreinhalteverordnung», sagt Peter Barmettler, Liegenschaftsverwalter der Kirchgemeinde. Auch in die Wärmedämmung soll investiert werden, sodass es nicht mehr zwei Tage braucht, bis die Kirche aufgeheizt ist. Geplant sind ein neuer Windfang beim Haupteingang und eine Isolierung der Kirchendecke. Eine neue elektrische Sitzbankheizung soll den Kirchenraum rascher und bedarfsgerechter erwärmen. Die Heizung für das Pfarr- und das Pfarrhelferhaus wird ebenfalls erneuert und die Warmwasseraufbereitung dem zukünftigen Heizsystem angeschlossen.

Dafür stimmen die Emmetter an der nächsten Kirchgemeindeversammlung vom 25. Mai über einen Kredit in der Höhe von 450 000 Franken ab. Welches Heizsystem zum Tragen kommt, kann laut Peter Barmettler noch nicht entschieden werden. «Das hängt davon ab, ob der von der Genossenkorporation geplante Wärmeverbund frühestens auf die Heizperiode 2019/20 in Betrieb ist. Falls ja, würden wir die drei Liegenschaften anschliessen.»

Die Genossenkorporation Emmetten als eine der grössten Waldbesitzerinnen im Kanton Nidwalden will einen Heizverbund mit Holzschnitzeln aufbauen. Es laufen dafür noch Verhandlungen mit Abnehmern und der politischen Gemeinde Emmetten.

Aus Defizit wurde Überschuss

Aus dem budgetierten Mehraufwand von 74 000 Franken bei der politischen Gemeinde wurde ein Mehrertrag von fast 75 000 Franken. Ausgaben in den Konten Personalaufwand, Sachaufwand, Abschreibungen im Verwaltungsvermögen und im Finanzaufwand konnten tiefer als geplant gehalten werden, begründet Finanzchef Andreas Näpflin. Die grössten Mehrerträge gab’s bei den Fiskalabgaben und bei den Grundstückgewinnsteuern. Die um 1127 Franken auf 4704 Franken gestiegene Pro-Kopf-Verschuldung, bedingt durch die Investitionen im Länderhuis und bei der Wasserversorgung, trübe allerdings etwas das unerwartete Plus in der Rechnung, gibt Andreas Näpflin zu bedenken. «Hohe Investitionen, welche in den kommenden Jahren auf uns zukommen, und ein deutlich abnehmender Finanzausgleich werden uns in Zukunft noch einige Herausforderungen bescheren.»

Investiert wurde in Emmetten für rund 2,6 Millionen Franken, davon 1,25 Millionen Franken in den Umbau des Länderhuis, der nun abgeschlossen ist. Sämtliche neun Wohnungen konnten per Mitte Mai dieses Jahres vermietet.

Auch Schulgemeinde mit Plus statt Minus

Auf ein gutes Rechnungsjahr kann auch die Schulgemeinde zurückblicken – mit einem Gewinn von 59 919 Franken (budgetiert war ein Minus von 210 111 Franken). Dazu trugen vor allem Netto-Mehreinnahmen bei den Steuern sowie Finanzausgleich sowie Budgettreue bei, schreibt Schulrätin Karina Eberli.

Die Rechnung der Kirchgemeinde Emmetten schliesst im vergangenen Jahr bei einem Gesamtaufwand von 467 913 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 45 324 Franken ab, dies wegen diverser Einsparungen, so etwa bei den Löhnen mit 41 500 Franken.

Vom Kanton erhielt die Kirchgemeinde wie budgetiert 36 000 Franken weniger Kirchensteuern, aber dafür 36 000 Franken mehr Finanzausgleich von der Landeskirche.

Gemeindeversammlungen: Freitag, 25. Mai, ab 20 Uhr, Mehrzweckraum Schulhaus II.

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