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Die Nidwaldner Herzgruppe ist eine Herzensangelegenheit

Kameradschaft, Spass und Gesundheit statt Leistungsdruck und Stress: Diese Werte lebt die Herzgruppe Nidwalden, die ihr 10-Jahr-Jubiläum feiert.
Kurt Liembd
Gute Stimmung herrscht im Vorstand der Herzgruppe Nidwalden. Von links: Christian Schüpfer, Chefarzt Kardiologie am Kantonsspital Nidwalden, Präsident Bruno Erismann, der abtretende Ruedi Renggli und das neue Vorstandsmitglied Manfred Schneider. (Bild: Kurt Liembd, Stans, 13. März 2019)

Gute Stimmung herrscht im Vorstand der Herzgruppe Nidwalden. Von links: Christian Schüpfer, Chefarzt Kardiologie am Kantonsspital Nidwalden, Präsident Bruno Erismann, der abtretende Ruedi Renggli und das neue Vorstandsmitglied Manfred Schneider. (Bild: Kurt Liembd, Stans, 13. März 2019)

Sie reden nicht nur von Gesundheitsförderung, sondern sie leben sie auch. Dies war an der Generalversammlung, die am Mittwoch mit 61 Mitgliedern in Stans stattfand, gut spürbar. Die rund 200 Mitglieder, welche die Herzgruppe Nidwalden zählt, sind ehemalige Herzpatienten, die gemeinsam das Ziel verfolgen, gesund und beschwerdefrei zu leben. Der Verein gibt seinen Mitgliedern Gelegenheit, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Die fröhliche Stimmung und die Kameradschaft war auffallend. Dies kommt nicht von ungefähr, denn die Mitglieder treffen sich regelmässig zu körperlichen Aktivitäten, die helfen, die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermindern.

Bruno Erismann, seit fünf Jahren Präsident der Herzgruppe, blickte in seinem Jahresbericht auf zahlreiche und vielseitige Vereinsaktivitäten zurück. Auf dem Programm standen unter anderem eine Schneeschuhwanderung, Aquafit-Kurse, ein Sommerausflug in die Stadt Bern mit Museumsbesuch sowie eine Herbstwanderung im Rahmen des Weltherztages.

Nach zehn Jahren trat Gründungsmitglied Ruedi Renggli (80) aus dem Vorstand zurück. «Es war eine sensationelle Zeit im Vorstand», sagte der ehemalige Fifa-Fussballschiedsrichter. Zu seinem Abschied bedankte er sich und erzählte dabei von seiner Herzoperation vor zwölf Jahren. «Ich verdanke den Ärzten und Therapeuten, dass ich noch am Leben bin und dass es mir heute so gut geht.»

Als Ersatz wurde Manfred Schneider (66) in den Vorstand gewählt. «Die Herzgruppe ist ein grossartiger Verein mit toller Kameradschaft, wo ich sehr gerne mitarbeite.» Er habe am eigenen Leib erfahren, dass man auch in schweren Stunden auf die Kameraden der Herzgruppe zählen dürfe, so Schneider. Für weitere zwei Jahre wurden die Vorstandsmitglieder Bruno Erismann, Edgar Riedo und Christian Schüpfer bestätigt. Für den verabschiedeten Revisor Roland Rölli wurde neu Jürg Roth gewählt und der bisherige Revisor Alois Mathis bestätigt. Im Anschluss gab Drew Crowley, Physiotherapeut am Kantonsspital Nidwalden, ein interessantes Referat mit praktischen Übungen zum Thema «Aktiv durch den Tag».

Ein Glas Wein ist förderlich fürs Herz

Fachlich begleitet wird die Herzgruppe von Vorstandsmitglied Christian Schüpfer, der als Herzspezialist am Kantonsspital Nidwalden tätig ist. Diese Aufgabe macht er freiwillig und ehrenamtlich. «Das ist für mich eine Herzensangelegenheit», so Schüpfer. Und wie ist das nun mit dem Rotwein, der nach der GV immer ausgeschenkt wird und für das Herz förderlich sein soll? Schüpfer schmunzelt und sagt: «Rein medizinisch und offiziell kann ich das nicht sagen, aber ein Glas Rotwein pro Tag kann für das Herz durchaus förderlich sein.» Mit der Ergänzung: «Aber nur, wenn man es nicht übertreibt.»

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