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Oberdorfer ORS-Schüler geben nochmal alles

Kurz vor Ende ihrer Schulzeit zeigen die Neuntklässler, was sie wirklich draufhaben. Mit ihren Abschlussarbeiten offenbaren sie ihre Talente.
Valentina Monaco präsentiert ihre Batik-T-Shirts für die ganze Klasse mit dem selbst entworfenen Logo «AK 18». (Bilder: Franz Niederberger (Oberdorf, 7. Juni 2018))

Valentina Monaco präsentiert ihre Batik-T-Shirts für die ganze Klasse mit dem selbst entworfenen Logo «AK 18». (Bilder: Franz Niederberger (Oberdorf, 7. Juni 2018))

Nervosität liegt in der Luft. Bloss die Kärtchen mit den Notizen nicht verlieren! Hoffentlich funktioniert der Beamer! Und dann dies: «Ich habe meinen USB-Stick zu Hause liegenlassen!» Seit den Fasnachtsferien arbeiten die Schülerinnen und Schüler der 3. ORS an ihrer persönlichen Abschlussarbeit. Jetzt ist es soweit: die 15- bis 20-minütigen Präsentationen stehen bevor. Bereits zuvor haben sie die schriftliche Dokumentation eingereicht, in welcher auch der Arbeitsprozess festgehalten ist. Für den einen oder die andere sind diese Termine wohl schneller in die Gegenwart gerückt als geplant, aber parat sind sie schliesslich alle.

In zwei Schulzimmern präsentieren die Jugendlichen während des ganzen Tages ein buntes Programm an Themen. Eltern, Geschwister und weitere Gäste haben sich eingefunden und verfolgen interessiert die Ausführungen; Klassenkameraden und Lehrpersonen schauen kritisch hin und bewerten Sprache und Lautstärke, Blickkontakt und natürlich den Inhalt. Die Achtklässler unter den Gästen hören besonders aufmerksam zu: Im nächsten Jahr sind sie an der Reihe, eine Abschlussarbeit zu präsentieren.

Theoretisch, praktisch, kreativ

Einige der 26 Neuntklässler aus Oberdorf haben sich für ein aktuelles Thema entschieden. So präsentiert Selina den Buoholzbach mit seinen Problemen, denen sich nun der Kanton annimmt, während Irina sich mit einem unbegleiteten minderjährigen Asylbewerber unterhalten hat und dessen Lebensgeschichte aufzeigt. Sarah hat sich mit Demenz auseinandergesetzt und mit Betroffenen gearbeitet, Zeno wiederum informierte über die Geschichte und die anstehende Generalsanierung des Dampfschiffs «Stadt Luzern».

Als praktische Arbeit wurden beispielsweise eine Edelweiss-Corsage und eine College-Jacke geschneidert, ein Sitzmöbel aus PET designt, ein Möbelstück restauriert, ein Blumentrog aus einem Baumstamm oder eine Brille aus Holz gefertigt. Einige Jugendliche haben besonders kreative Ideen umgesetzt und ein eigenes Kinderbuch, Batik-T-Shirts, ein Hörspiel, eine Tanzchoreographie, einen eigenen Song oder gar einen Kurzfilm geschaffen.

Übrigens: das Malheur mit dem fehlenden USB-Stick war gar keines: Cornelia wollte bloss wissen, wie der Lehrer wohl auf eine solche Hiobsbotschaft reagiert... (pd/red)

Soley Tobler hat eine Geschichte erfunden, gemalt und von Hand zu einem Kinderbuch gebunden.

Soley Tobler hat eine Geschichte erfunden, gemalt und von Hand zu einem Kinderbuch gebunden.

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