Die Sache mit dem neuen Jahrzehnt

Redaktor Martin Uebelhart beleuchtet in seinem «Blitzlicht» das Ende der «Zehner-Jahre».

Martin Uebelhart
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Martin Uebelhart.

Martin Uebelhart.

Bild: Corinne Glanzmann

Waren Sie auch dabei? Seinerzeit, als das Millennium willkommen geheissen wurde? Rund um den Globus stand die Welt Kopf, als auf den 31. Dezember 1999 der 1. Januar 2000 folgte. Partys stiegen überall, der Champagner floss in Strömen, man fiel sich um den Hals. Es wurde Bilanz gezogen, es wurde Ausblick gehalten auf das kommende, neue Jahrtausend.

Bloss geschah das alles ein Jahr zu früh. Denn ganz genau genommen endete das 20. Jahrhundert erst am 31. Dezember 2000. Aber es ist natürlich nachvollziehbar, dass die grosse Feier nicht dann stattfand. Denn seien wir ehrlich, beim Jahreswechsel von 2000 auf 2001 wäre wohl die Euphorie nicht so gross gewesen. Das war ein Jahreswechsel wie jeder andere.

Nicht so wie der kommende: Auch dieses Jahr wieder überschlagen sich Medien aller Ausprägung mit Rückblicken auf das vergangene Jahrzehnt. Was ist in Politik und Wirtschaft abgegangen? Welches waren die grössten Hits - oder Flops? Und was es dergleichen mehr gibt. Und manch einer oder manch eine wird sich den einen oder anderen Gedanken mehr machen beim Übergang vom 2019 ins 2020.

Vielleicht haben Sie ja auch schon Ihre ganz persönliche Bilanz über die Zehner-Jahre gezogen.

An sich machen wir das alles auch wieder ein Jahr zu früh, denn das zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts endet erst am 31. Dezember 2020. Aber wer kümmert sich schon um solche Details.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start ins Jahr 2020 sowie Glück, Erfolg und Gesundheit.