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Die SVP Nidwalden will wieder zulegen

Die Partei will aus den Wahlen vom März Lehren ziehen. An der Generalversammlung sagte Parteipräsident Christoph Keller, es sei wichtiger denn je, dass die SVP gewinne.
Martin Uebelhart
Generalversammlung der SVP Nidwalden zog rund 90 Parteimitglieder an. Bild: Martin Uebelhart (Stans, 8. Juni 2018)

Generalversammlung der SVP Nidwalden zog rund 90 Parteimitglieder an. Bild: Martin Uebelhart (Stans, 8. Juni 2018)

In seiner Begrüssung zur SVP-Generalversammlung im Hotel Engel in Stans blickte Kantonalpräsident Christoph Keller am Freitagabend auch auf die Regierungsrats- und Landratswahlen vom 4. März zurück. Die beiden Regierungssitze habe die Partei erfolgreich halten können. Doch beim Parlament habe man zum ersten Mal seit dem Einzug der Partei in den Landrat im Jahr 2002 effektiv prozentuale Verluste hinnehmen müssen. «Mit einer Prise Extrapech haben wir zwei Sitze verloren», hielt Keller fest. Die SVP wolle ihre Lehren und Schlüsse daraus ziehen, so der Parteipräsident weiter. «Wir müssen wieder zulegen und wir müssen unbedingt gewinnen. Das ist wichtiger denn je», rief er den rund 90 anwesenden Parteimitgliedern zu. Das zeige sich unter anderem bei der Umsetzung der Ausschaffungsinitiative der SVP, die im nationalen Parlament keineswegs so «pfefferscharf» umgesetzt worden sei, wie angekündigt.

In seinem Jahresbericht schaute Christoph Keller auf ein Jahr mit viel Arbeit zurück. Die Gesamterneuerungswahlen hätten ihn als Wahlkommissionspräsident, die Wahlkommission aber auch die ganze Partei mit vielen Helfern schon im vergangen Jahr gefordert. Zu tun gäben weiter auch Vernehmlassungen und Parolenfassungen. Ein Lob sprach er der SVP-Fraktion im Landrat aus, die sich immer wieder kritisch und kämpferisch gebe.

Die Jahresrechnung 2017 der SVP schliesst mit einem Gewinn von knapp 1000 Franken ab, dies bei einem Ertrag von gut 42'700 Franken. Ende 2017 war auch der Fonds Wahlen und Abstimmungen mit über 50'000 Franken gut gefüllt. Ende dieses Jahres würden dann die Zahlen aufgrund der Wahlen etwas anders aussehen, hielt Keller fest. Das Budget für das laufende Jahr rechnet denn auch mit einem Defizit von rund 2000 Franken.

Vier Vorstandsmitglieder bestätigt

Vizepräsident Markus Walker sowie die Vorstandsmitglieder Theres Niederberger, Monica Hübscher und Susan Jasper wurden für zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso Revisor Ferdi Zumbühl. Angela Odermatt und Albert Frank verlassen den Vorstand. Ersatzwahlen gab es nicht, der Vorstand verkleinert sich von elf auf neun Mitglieder, wie Christoph Keller verlauten liess. Nicht ohne herauszustreichen, dass nun die Frauen mit 5 Vorstandsmitgliedern die Mehrheit hätten.

Als Erfolg wertete Keller die Aktion Mitgliederwerbung 1+1, bei der jedes Mitglied ein neues werben sollte. Noch in keinem Jahr sei die Mitgliederzahl so stark gewachsen, wie im vergangenen, sagte Keller. Die erfolgreichsten Werber wurden mit einem Preis ausgezeichnet. Die SVP Nidwalden zählt aktuell gegen 800 Mitglieder.

Im Anschluss an die Generalversammlung führte Christoph Keller durch ein lockeres Gespräch mit der Landratspräsidentin und künftiger Regierungsrätin Michèle Blöchliger, mit den Regierungsräten Ueli Amstad und Res Schmid sowie Nationalrat Peter Keller.

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