Die Zentralbahn ist lauter geworden

Mehr, längere und schnellere Züge: Der neue Fahrplan der Zentralbahn fordert seinen Tribut. Vor allem Anwohner der Engelberger Linie klagen über mehr Lärm.

Drucken
Teilen
Ein Zug verlässt den Bahnhof Dallenwil in Richtung Engelberg. (Bild: Matthias Piazza/Neue NZ)

Ein Zug verlässt den Bahnhof Dallenwil in Richtung Engelberg. (Bild: Matthias Piazza/Neue NZ)

«Die Züge reissen uns am frühen Morgen unsanft aus dem Schlaf» – «Ein vorbeifahrender Zug löst jeweils ein kleines Erdbeben in unserer Wohnung aus.» Solche und ähnliche Briefe und Mails erhält die Zentralbahn (ZB) vermehrt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember. Vor allem Anwohner auf dem Bahnabschnitt zwischen Stansstad und Dallenwil beklagen sich über mehr Zuglärm.

Ist die Zentralbahn tatsächlich lauter geworden? «Ja», bestätigt Martin Röthlisberger, Leiter Infrastruktur der Zentralbahn. «Mehr, längere und schnellere Züge – diese drei Faktoren tragen im Wesentlichen zu einer höheren Lärmbelastung bei.»

Zentralbahn hält Grenzwerte ein

Und nun scheint also den Stansstadern, Stansern und Dallenwilern nichts anderes übrig zu bleiben, als sich mit mehr Zuglärm abzufinden. Denn Lärmschutzmassnahmen plant die ZB nicht. «Wir sind in sämtlichen Nidwaldner und Obwaldner Gemeinden unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes», versichert Röthlisberger. 

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.