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Doppelmoral und Klima

In seinem Blitzlicht macht sich Philipp Unterschütz unter anderem Gedanken über Umweltkiller und Klilmaaktivisten.
Philipp Unterschütz
Philipp Unterschütz.

Philipp Unterschütz.

In Brasilien brennt der Regenwald. Der brasilianische Präsident Bolsonaro unterstützt die Brandrodung. Immerhin soll diese «internationale Krise» am G7-Gipfel besprochen werden. Und die EU könnte durchaus Druck aufbauen und im Zusammenhang mit dem neuen Freihandelsvertrag mit Brasilien die darin enthaltenen Umweltstandards konsequent einfordern. Wird aber wohl nicht passieren. Handel ist wichtiger.

In der Schweiz laufen ebenfalls Verhandlungen über Zollabbau mit Brasilien, die noch dieses Jahr abgeschlossen werden könnten. Da müsste der Hebel angesetzt werden. Aber das ist wohl ebenfalls zu viel verlangt.

Das Beispiel Pilatus Flugzeugwerke zeigt die grassierende Doppelmoral bestens. Einerseits versucht der Bund, dieses eine Geschäft zu unterbinden, weil die Saudis in den Jemen-Krieg verwickelt sind. Anderseits machen unsere Banken Milliardengeschäfte mit solchen Ländern und verhelfen damit zum Kapitalfluss, den es braucht, um Kriege zu führen.

Und so ist es auch beim Klimaschutz. Anstatt dort aktiv zu werden, wo es wirklich nötig wäre, diskutieren wir hierzulande im Zug der Klimahysterie über eine lokale Abgabe auf Flugtickets, die nichts bringt. Mit den Umweltkillern China und USA können wir aber nicht genug Geschäfte machen. Auch Klimaaktivisten decken sich mit deren Produkten ein.

Und während ich das schreibe, kurvt die Patrouille Suisse über unserer Region und bläst Unmengen von Kerosin in die Luft... Doppelmoral.

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