Doppelspurausbau Zentralbahn: Aus 3 mach 1

Für den Doppelspurausbau der Zentralbahn in Hergiswil werden drei Vorprojekte ausgearbeitet. Aus diesen werden schliesslich die Bestvariante evaluiert und zur Ausführung empfohlen.

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Für den Doppelspurausbau der Zentralbahn - hier bei der Station Hergiswil-Matt - werden drei Vorprojekte erarbeitet. (Bild: Robert Hess)

Für den Doppelspurausbau der Zentralbahn - hier bei der Station Hergiswil-Matt - werden drei Vorprojekte erarbeitet. (Bild: Robert Hess)

Für den Doppelspurausbau der Zentralbahn in Hergiswil werden bis Mitte 2013 ddrei Vorprojekte vorliegen. Aus den Varianten «Tunnel lang», «Auflageprojekt und Tunnel kurz» sowie «Doppelspur à Niveau» wird dann die beste ausgewählt und der Politstrategischen Führung des Agglomerationsprogramms Luzern zur Umsetzung empfohlen, wie die Staatskanzlei Nidwalden am Mittwoch mitteilte.

Neun Varianten für «Tunnel lang»

Für die Variante «Tunnel lang» werden von den Planern neun Varianten für einen Tunnel von Hergiswil Schlüssel bis zum Bahnhof Hergiswil erarbeitet. Im Dezember werden aus dem Variantenfächer die drei besten Varianten gewählt. Deren Machbarkeit soll gemäss Mitteilung bis im Frühling 2012 geprüft werden. Im Sommer 2012 wird aus den drei gleichwertig analysierten Varianten, jene ausgewählt, welche bis Mitte 2013 als Vorprojekt ausgearbeitet werden soll.

Nebst der Variante «Tunnel lang» sollen bis Mitte 2013 zwei weitere Varianten ausgearbeitet werden. Die Variante «Auflageprojekt und Tunnel kurz» sieht die Realisierung des ursprünglichen Doppelspurprojekts mit offener Linienführung zwischen Hergiswil Schlüssel und Hergiswil Matt sowie einen Tunnel zwischen Hergiswil Matt und Bahnhof Hergiswil vor. Die Variante «Doppelspur à Niveau» beinhaltet das bisherige Auflageprojekt und die Fortsetzung der Doppelspur auf der heutigen Strecke bis Bahnhof Hergiswil.

Die drei Varianten werden in einem nächsten Schritt gegenübergestellt und anschliessend eine Bestvariante ausgewählt. Nach der Wahl der Bestvariante wird die Politstrategische Führung des Agglomerationsprogramms Luzern Ende 2013 den definitiven Variantenentscheid treffen. Der Politstrategischen Führung gehören Vertreter der Regierungen Luzern, Obwalden und Nidwalden, des Luzerner Stadtrates, des Verbandes Luzerner Gemeinden, des Verkehrsverbundes Luzern, des Entwicklungsträgers LuzernPlus sowie der SBB an.

pd/zim