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Drei Viertel lehnen in Nid- und Obwalden die Zersiedelungsinitiative ab

Die nationale Initiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» wurde von allen 26 Kantonen verworfen – in Nid- und Obwalden sogar überdurchschnittlich deutlich.
Matthias Piazza

Keine einzige der 17 Gemeinden war der Initiative, welche die Gesamtfläche der Bauzonen auf dem heutigen Stand hätte erhalten wollen, wohlgesinnt. Mit rund 76 Prozent lag der Nein-Anteil in Nid- und Obwalden ganze 12 Prozent über dem schweizweiten Schnitt.

Buochs und Kerns liegen an der Spitze

In Nidwalden führt Buochs die Nein-Hitliste an. Hier verwarfen 79,7 Prozent die Initiative. Am meisten Gnade erfuhr die Vorlage in Stans, wo der Nein-Anteil «nur» bei 69,7 Prozent lag. In Obwalden verwarf Kerns die Initiative am deutlichsten – mit 81,8 Prozent. Das Schlusslicht bildet auch hier der Kantonshauptort. 73,4 Prozent der Sarner Stimmberechtigten sagten Nein.

Mit 37,6 Prozent in Nidwalden und 39,2 Prozent in Obwalden lag die Stimmbeteiligung etwa im nationalen Schnitt (37,4 Prozent). (map)

Abstimmungsresultate Nidwalden

Zersiedelungsinitiative
Ja Nein
Beckenried 254 705
Buochs 288 1132
Dallenwil 131 400
Emmetten 81 249
Ennetbürgen 300 1109
Ennetmoos 121 410
Hergiswil 331 1208
Oberdorf 197 692
Stans 703 1620
Stansstad 322 948
Wolfenschiessen 118 390
Total 2846 8863
Stimmbeteiligung 37.6 Prozent

Abstimmungsresultate Obwalden

Zersiedelungsinitiative
Ja Nein
Sarnen 847 2335
Kerns 285 1277
Sachseln 423 1066
Alpnach 373 1114
Giswil 199 737
Lungern 124 479
Engelberg 243 803
Total 2494 7811
Stimmbeteiligung 39.2 Prozent

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