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Ehrenvoller Abschied für den Samichlaus in Ennetmoos

Dem Samichlaus wurde in Ennetmoos ein festlicher Auszug bereitet. Mit dabei waren knapp 100 Trychler, farbenfrohe Laternen und kunstvolle Iffelen.
Richard Greuter
Der Samichlaus spricht zu den Kindern in Ennetmoos. (Bilder: André A. Niederberger (Ennetmoos, 6.Dezember 2018))

Der Samichlaus spricht zu den Kindern in Ennetmoos. (Bilder: André A. Niederberger (Ennetmoos, 6.Dezember 2018))

Mit einem beherzten Auszug verabschiedeten sich die Ennetmooser von ihrem Samichlaus. Mit lautem Getöse eröffneten zwei «Geiselchlöpfer» den Umzug. Hinter ihnen ein buntes Laternenmeer. Danach folgten die Knirpse mit Trycheln und Schellen. Wild und ohne Rhythmus führten Sie den Samichlaus durchs Dorf. Dazwischen kunstvolle Iffelen, die von ruhigen Händen getragen wurden. Mit gleichmässigem Rhythmus und tiefen Klängen bildeten rund 60 Trychler den Schlusspunkt. Flankiert wurde der Auszug von zahlreichen Fackeln.

Aufwendig gearbeitete Iffelen waren zu bestaunen.

Aufwendig gearbeitete Iffelen waren zu bestaunen.

Inmitten dieses Zuges weilte der Samichlaus mit seinem Gefolge. Da und dort gingen die Fenster auf, oder auf den Balkonen zeigten sich Bewohner, die dem Samichlaus liebevoll zuwinkten. Er genoss das Bad in der Menge und dankte winkend für den ehrenvollen Auszug.

Klausauszug bleibt künftig im Dorfteil St. Jakob

«Ich freue mich, hier bei euch Gast sein», sagte der Samichlaus (Thomas Wallimann) am Schluss, als nach einem starken Crescendo der Trychler wieder etwas Ruhe einkehrte: «Speziell freuten mich dieses Jahr die Trychler.» Das gelte sowohl für die grossen Trycheln mit tiefen Tönen in einem regelmässigen Rhythmus, aber auch für die kleinen mit feinen Tönen. Dabei spannte der Samichlaus einen Bogen zum Menschen und meinte: «Wir sind auch verschieden. Auch bei uns gibt es die grossen, tiefen und die leisen, feinen Töne.» Danach erhielten Knirpse, die ihm ein «Versli» vortrugen, einen «Grittibänz».

Trychler am Klausauszug.

Trychler am Klausauszug.

Der Auszug führt traditionell vom Schulhaus Richtung Chilemattli, dann durch das kleine Wäldchen Holzwurm und über die Hauptstrasse in den Dorfteil St. Jakob und wieder zurück zum Schulhaus. In früheren Jahren wechselte die Klausgruppe Ennetmoos, die für die Durchführung verantwortlich ist, die Route zwischen dem Dorfteil St. Jakob und Allweg ab. Da die Infrastruktur für die Verpflegung der Mitwirkenden nach dem Auszug im St. Jakob besser geeignet sei, bleibe der Klausauszug künftig im St. Jakob, sagt Patrick Gygax vom Organisationskomitee.

Auch der Samichlaus muss die Schuhe ausziehen

Die sechs Ennetmooser Samichläuse besuchten in den vergangenen Tagen rund 30 Haushalte. Fielen die Besuchstage auf das Wochenende, seien es in der Regel noch mehr, berichtete Patrick Gygax. Er führt nicht nur die Klausgruppe Ennetmoos an, sondern war auch als Schmutzli unterwegs. Er berichtete von Haushalten, wo sich mehrere Familien trafen. «Bei einem Besuch wurden wir von drei Familien mit sechs Kindern empfangen», sagte Gygax. «Da konnten wir uns schon etwas mehr Zeit nehmen.» Ab und zu hätten sich der Samichlaus und der Schmutzli auch an die Hausordnung halten müssen. «Bei einer besonders sauberen Wohnung mussten wir die Schuhe ausziehen», erzählt Patrick Gygax.

Kinder, die ein «Versli» aufsagten, erhielten vom Samichlaus einen «Grittibänz».

Kinder, die ein «Versli» aufsagten, erhielten vom Samichlaus einen «Grittibänz».

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