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Ein Bundesrat beehrt die Emmetter Bevölkerung

Johann Schneider-Ammann spricht an der diesjährigen Nationalfeier vom 31. Juli in Emmetten. Dies, obwohl er zuvor bereits in Luzern einen Auftritt hat. Sein Besuch ist einem glücklichen Zufall zu verdanken.
Matthias Piazza
Johann Schneider-Ammann kommt für die Nationalfeier am 31. Juli nach Emmetten. (Bild: Reto Martin)

Johann Schneider-Ammann kommt für die Nationalfeier am 31. Juli nach Emmetten. (Bild: Reto Martin)

Der beliebte und traditionelle 1.-August-Brunch in Emmetten findet dieses Jahr nicht statt. Dass der Anlass, der im Schnitt gegen 400 Einheimische und Feriengäste seit 15 Jahren anzieht, dieses Jahr gestrichen wurde, hat einen erfreulichen Grund. Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), hält in Emmetten eine Ansprache zum 1. August – aus terminlichen Gründen allerdings bereits am Abend des 31. Juli.

Dass der Bundesrat aus über 2000 Schweizer Gemeinden gerade Emmetten ausgewählt hat, mag erstaunen, zumal er am selben Tag um 18.30 Uhr bereits an der Bundesfeier in Luzern eine Ansprache hält. Der Emmetter Gemeindepräsident Toni Mathis spricht von einem glücklichen Zufall: «Die Tochter unseres Gemeinderates Res Näpflin arbeitet im Departement von Bundesrat Schneider-Ammann und fädelte den Kontakt für uns ein. Als die Anfrage aus Bern kam, setzten wir alle Hebel in Bewegung, um den Besuch des Bundesrates zu ermöglichen.» Für Toni Mathis ist der Anlass aussergewöhnlich. «Ich mag mich nicht erinnern, dass in jüngerer Vergangenheit ein Bundesrat unser Dorf an einer Nationalfeier besuchte.»

Gemeinderat will Gelegenheit nutzen

Für Toni Mathis ist der Besuch des hohen Magistraten in einer kleinen Gemeinde wie Emmetten ein Sinnbild der intakten Politik in der Schweiz. «Die Bevölkerung kann mit einem Mitglied der Landesregierung ins Gespräch kommen, so etwas ist sicher nicht alltäglich.» Auch der Gemeinderat werde die Gelegenheit des direkten Gesprächs nutzen, wenn auch informell. «Wir werden den Bundesrat auf die Bedeutung der Randregionen hinweisen.» Doch grundsätzlich gehe es nicht um politische Diskussionen, sondern um die direkte, unkomplizierte Begegnung der Bevölkerung mit ihrer Landesregierung.

Der hohe Besuch habe kein aufwendiges Sicherheitsdispositiv zur Folge gehabt. «Die Zusammenarbeit mit dem Bund ist sehr unkompliziert, er hat uns keine grossen Auflagen erteilt», so Toni Mathis. Gefragt sind die Veranstalter in logistischer Hinsicht dennoch. Bis zu 400 Leute werden erwartet. Bauernfrauen sorgen für die Verpflegung.

Die Bundesfeier am 31. Juli 2018 auf dem Gemeindeparkplatz in Emmetten beginnt um 18.30 Uhr. Es gibt musikalische Unterhaltung und Verpflegung.

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