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Nidwaldner gründen Verein Religionen

Eine Plattform für besseres Verständnis und gemeinsames Unterwegssein: Der neue Verein Religionen im Dialog ist das neue Dach der Nidwaldner Woche der Religionen.
Singend wurde der Verein Religionen im Dialog gegründet. (Bild: PD)

Singend wurde der Verein Religionen im Dialog gegründet. (Bild: PD)

Im zehnten Jahr der Woche der Religionen Nidwalden wird die bisher lose Organisation von freiwillig wirkenden Nidwaldnerinnen und Nidwaldnern unter das Dach des Vereins Religionen im Dialog gestellt. Das bestehende Organisationskomitee, das jeweils im November die schweizweit bekannte Woche der Religionen auch in Nidwalden durchführt, stand Anfang Juni im Oeki Stansstad Patin und Pate für die Vereinsgründung.

Die Gründungsmitglieder wählten Anwalt Bruno Poli zum Präsidenten, Theologe Pius Blättler zum Vizepräsidenten und Sekretär sowie Finanzspezialistin Nicole Rüger zum Vorstandsmitglied mit Ressort Finanzen. Der Nidwaldner Landrat Andreas Gander-Brem und die Stanser Gemeinderätin Sarah Odermatt wurden als Revisoren gewählt. Der neu gewählte Vorstand setzte per sofort das Ressort Woche der Religionen Nidwalden ein, das sich eigenständig organisiert und vom 5. bis 10. November drei Veranstaltungen zum Thema «Göttliche Töne» durchführen wird. Der Verein ist zudem offen für neue regionale Kooperationen aller Religionen, die den gleichen oder ähnlichen Zweck verfolgen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Unterstützt von der Kirche

Viele der rund 30 der Einladung gefolgten Interessierten wurden zusammen mit dem Team der Woche der Religionen Nidwalden sogleich Gründungsmitglieder. Natürliche Personen bezahlen 20 Franken pro Jahr, juristische Personen wie Firmen oder Institutionen 50 Franken pro Jahr. Zudem konnten im Vorfeld der Gründungsversammlung Leistungsvereinbarungen mit der Katholischen Landeskirche Nidwalden und der Evangelisch-Reformierten Kirche Nidwalden auf den Weg gebracht werden.

Diese hatten in den vergangenen zehn Jahren die Woche der Religionen Nidwalden immer mit einer Defizitgarantie unterstützt. Nun sollen fixe jährliche Beiträge folgen, damit der neue Verein dem operativen Ressort eine solide Basis zur Planung der Woche der Religionen Nidwalden bieten kann.

Die Woche entsprang vor über zehn Jahren einer Idee und Arbeit von Esther Hug zu «Weltreligionen im Dialog». Die heutige Vizepräsidentin der Evangelisch-Reformierten Kirche Nidwalden ist eine der treibenden Kräfte im Team, das sich zusammensetzt aus Christian Schweizer, Sekretär Verein Kapuzinerkirche Stans, Markus Elsener, Jugendseelsorger und Gemeinderat Stans, Silke Petermann-von Grünigen, Pfarrerin, Dominik Flüeler, Pfarrer, Thomas Vaszary, Journalist, Daniela Bühlmann, Religionspädagogin, Anette Lippeck, Psychologin, und Pius Blättler, Theologe.

Musikalischer Dialog der speziellen Art

Anfang November 2018 will das Team mit «Göttliche Töne» einen musikalischen Dialog der speziellen Art in Gang bringen. «Ein grosser Publikumsanlass wird an der ersten Generalversammlung des neuen Vereins vom 15. Mai 2019 den Dialog zwischen den Religionen und den darin verbundenen Menschen weiterführen», wird Vereinspräsident Bruno Poli in der Mitteilung zitiert. (pd/red)

Nidwaldner Woche der Religionen mit «Göttliche Töne» vom 5. bis 10. November. Weitere Informationen

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