Ein «Jein» zur neuen Buochser Totenkapelle

Die Katholische Kirchgemeinde Buochs sagt knapp Ja zu einer neuen Totenkapelle. Die politische Gemeinde hingegen lehnt den finanziellen Beitrag ab.

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So soll die neue Totenkapelle von Buochs aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll die neue Totenkapelle von Buochs aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Bei der Abstimmung vom Sonntag stimmte die Katholische Kirchgemeinde mit 739 gegen 684 Stimmen dem Kredit in der Höhe von 1,12 Millionen Franken zu. Die Stimmbeteiligung lag bei 50,3 Prozent.

Auch die politische Gemeinde sollte sich am Bauwerk beteiligen, und zwar mit 600'000 Franken. Das wurde jedoch abgelehnt: Bei der Gemeindeabbstimmung standen 911 Nein-Stimmen 896 Ja-Stimmen gegenüber. Damit scheiterte das Geschäft lediglich an 15 Stimmen.

«Alles offen»

Bauliche Schäden, ein morsches Dach, zu wenig Möglichkeiten für Totenaufbahrung sowie fehlende Technik und Lagerräume waren die Argumente, um die alte Kapelle abzureissen und am gleichen Ort eine neue zu errichten. Ob und wie das Projekt jetzt realisiert werden soll, ist noch offen. «Wir werden nun mit der politischen Gemeinde zusammensitzen und das Ganze analysieren», sagt Martin Wyrsch, Kirchenrat und Liegenschaftschef. «Momentan ist alles offen.» Möglich sei beispielsweise eine sanfte Sanierung. Oder aber ein angepasstes Projekt für einen Neubau.

mw/bac/ks

<em>Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie am 24. September in der &laquo;Neuen Nidwaldner Zeitung&raquo; sowie im E-Paper. </em>