Ein Spektakel im spritzenden Schlamm

Lärm, Dreck und dröhnende Motoren – dies sind die Zutaten für ein Höllenspektakel. Geboten wurde es am Wochenende in Obbürgen.

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Töff-Motocross in Obbürgen. (Bild: Adrian Venetz / Neue NZ)

Töff-Motocross in Obbürgen. (Bild: Adrian Venetz / Neue NZ)

Der Dreck spritzt meterhoch, Schlamm saugt sich an der Schuhen fest und man versteht kaum sein eigenes Wort: Die Rennen in Obbürgen boten alles, was zu einem richtigen Motocross-Event gehört. 40 Jahre nach dem letzten internationalen Motocross-Rennen in Ennetmoos waren am Wochenende endlich wieder mal Nidwalden an der Reihe. Und wie! Rund 1000 Zuschauer besuchten das Spektakel, das mit Festwirtschaft und einer Party am Samstagabend ein attraktives Rahmenprogramm bot.

Bild: Adrian Venetz / Neue OZ
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Organisiert wurde der Anlass von der Motocross Racing Serie (MXRS), die mit einer eigenen Meisterschaft allen Cross-Fahrern – vom Amateur bis zum Profi – die Möglichkeit gibt, in der Deutschschweiz zu trainieren und Rennen zu fahren. Tatkräftig unterstützt wurde die MXRS vom Töff-Treff Obbürgen. «Schade, dass es am Samstag so geregnet hat», sagt Seppi Agner vom Töff-Treff-OK. «Wenn es Schlamm hat, ist auch das Tempo geringer – und weniger Tempo bedeutet auch weniger Spektakel.» Gestern sei dann der Zustand der Strecke um einiges besser gewesen. «Am Samstag waren rund 170 Fahrer am Start, am Sonntag sogar noch etwas mehr», sagt Seppi Agner. Beeindruckend sei das Können der Profifahrer. «Mentale Stärke, Fitness, Technik – die müssen so ‹zwäg› sein wie andere Spitzensportler», betont er. Zu grösseren Unfällen ist es nicht gekommen. «Hin und wieder ein kleiner Crash – aber das gehört zum Motocross.»

ve