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Einbahnverkehr in Stans steht zur Debatte

Ist Einbahnverkehr die Lösung für die Verkehrsprobleme? Der Stanser Gemeinderat wagt einen Versuch auf der Robert-Durrer- und Stansstaderstrasse, sofern die Stanser dem Kredit von 125'000 Franken zustimmen.
Matthias Piazza
Wenn das Postauto dem Velo ausweichen muss, wird’s eng auf der Robert-Durrer-Strasse. (Bild: Matthias Piazza (Stans, 11. September 2018))

Wenn das Postauto dem Velo ausweichen muss, wird’s eng auf der Robert-Durrer-Strasse. (Bild: Matthias Piazza (Stans, 11. September 2018))

Velo- und Autofahrer teilen sich gerade mal drei Meter Fahrbahn je Richtung auf der stark befahrenen Robert-Durrer-Strasse mit täglich rund 7'500 Fahrzeugen. Eine Erneuerung der Strasse innerhalb der bestehenden Parzelle kann den Bedürfnissen der verschiedenen Verkehrsteilnehmern nicht gerecht werden. Zu diesem Schluss kommt der Stanser Gemeinderat. Ähnlich präsentiere sich die Situation bei der Stansstaderstrasse, die in den nächsten Jahren ebenfalls erneuert werden soll und im Dorfkern teilweise keine oder nur ungenügend ausgebaute Trottoirs habe, schreibt der Gemeinderat in der Botschaft zur kommenden Gemeindeversammlung vom 28. November.

Eine mögliche Lösung könnte für den Gemeinderat in einer neuen Verkehrsführung mit einem Teil-Einbahnsystem auf der Robert-Durrer- und Stansstaderstrasse liegen. Mit dem Wegfall einer Fahrspur für den motorisierten Individualverkehr hätte man Platz für eine attraktive Strassenraumgestaltung zu Gunsten aller Verkehrsteilnehmer, heisst es weiter. Für den mehrmonatigen Versuchsbetrieb beantragt der Stanser Gemeinderat einen Kredit von 125'000 Franken.

Defizit von rund einer Million Franken erwartet

Für nächstes Jahr rechnet der Gemeinderat mit einem Aufwandüberschuss von 981'100 Franken, bei einem Aufwand von 39,5 Millionen Franken. Es wird mit Investitionen von rund 3,4 Millionen Franken gerechnet. Die Rede ist von einer weiterhin angespannten Finanzlage. Immer im Fokus stehe dabei ein haushälterischer Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln, um für die kommenden Investitionen gerüstet zu sein. Bei den Steuererträgen geht der Gemeinderat von «verhalten optimistischem» Wachstum aus, heisst es in der Botschaft weiter. Der Steuerfuss für natürliche Personen soll bei 2,45 Einheiten belassen werden.

Bei der Wasserversorgung ist bei einem Aufwand von 953 800 Franken ein Minus von 177 200 Franken budgetiert. Investitionen sind in der Höhe von 4,6 Millionen vorgesehen. Über den Planungskredit für den Neubau des Wohnhauses Mettenweg berichteten wir in der Ausgabe vom Donnerstag.

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