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In Stans erlebten Besucher eine Feuerwehr zum Anfassen

Am Tag der offenen Tore zeigte die Stützpunktfeuerwehr, wie sie arbeitet. Um das zu sehen, nahmen einige Besucher eine sehr lange Reise auf sich.
Edi Ettlin
Die Besucher konnten zum Wasserschlauch greifen. (Bild: Edi Ettlin (Stans, 26. Mai 2018))

Die Besucher konnten zum Wasserschlauch greifen. (Bild: Edi Ettlin (Stans, 26. Mai 2018))

Alle fünf Jahre findet die Feuerwehr Stans einen Grund für einen Tag der offenen Tore. Am Samstag war das zwanzigjährige Jubiläum des kantonalen Stützpunktes (siehe auch Ausgabe vom Sonntag) Anlass für eine umfangreiche Präsentation. Auf dem ganzen Areal in der Oberen Spichermatt hatte die Feuerwehr ihre Fahrzeuge und technischen Geräte aufgebaut. Gemeindepräsident Gregor Schwander spielte darauf an, als er zur Begrüssung der zahlreichen Besucher sagte: «Hier sieht man, wir können uns sicher fühlen.» Wohlwissend, dass Ausrüstung alleine nichts nütze, dankte er den Feuerwehrleuten für ihre Bereitschaft, in schwierigen Situationen Verantwortung zu übernehmen.

Nach der Segnung des neuen Kommandofahrzeugs durch Pfarrer David Blunschi stand dann wieder die Technik im Zentrum. Beispielsweise die Ausrüstung ebendieses Autos mit einem Tablet-Computer, welcher künftig die Einsatzführung erleichtern soll. Im Zelt der Atemschutzgruppe konnten die Besucher mittels Wärmebildkamera durch den Rauch blicken. Am eigens gebauten Modell liess sich beobachten, wie Strassentunnels von Brandrauch befreit werden. Grosse Publikumsmagnete waren alle Fahrzeuge, die zum Mitfahren bereit standen. Die Feuerwehr hatte sogar Schienen verlegt, damit die Passagiere der Eisenbahn-Rettungsfahrzeuge ein realitätsnahes Erlebnis hatten. Auch vor der Autodrehleiter, mit der man sich über dreissig Meter hochheben lassen konnte, bildete sich jeweils eine lange Schlange.

Besuch von Kameraden aus dem hohen Norden

Den Kindern bereiteten die Posten mit Wassereinsatz dank dem sonnigen Wetter viel Vergnügen. Aus grossen Feuerwehrschläuchen und kleinen Autos spritzten sie, was die Leitungen hergaben. Alle jene, die es ruhiger mochten, konnten dank Helferinnen vom Treff aktiver Mütter Feuerwehrautos aus Papier basteln. OK-Chef Marco Blättler schätzt, dass etwa 250 bis 300 Kinder bei der Feuerwehr zu Besuch waren. Insgesamt spricht er von über 1000 Gästen.

Den Rekord für die längste Anfahrtsstrecke hält sicher eine 14-köpfige Delegation aus Deutschland. Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neuhof im niedersächsischen Hildesheim legten gut 750 Kilometer zurück, um die Feuerwehr ihres neu beförderten Landsmanns Christian Derigs zu besuchen. Neben ihm konnte Feuerwehrkommandant Fredy Achermann auch Peter Amstutz, Stefan Lussi und Andreas Odermatt am Anlass vom Samstag zu Gruppenführern befördern. Ein Gegenbesuch, etwa aus Anlass einer Fachmesse in Hannover, wird in Stans bereits rege diskutiert.

Die Besucher konnten gleich selber als Feuerwehrmann oder -frau zum Wasserschlauch greifen. (Bilder: Edi Ettlin (Stans, 26. Mai 2018))
Für die kleinen Feuerwehrfans standen kleine Löschfahrzeuge bereit.
Wer den Feuerlöscher im Griff hat, kommt auch mit echtem Feuer klar.
Am Tag der offenen Tore boten sich überall Fotogelegenheiten.
Ein beliebtes Gerät zum Mitfahren und Sujet war die 32 Meter hohe Autodrehleiter.
Von oben gab es dann eine grandiose Aussicht.
Die Feuerwehr erlebte einen Grossaufmarsch.
Bei einer kommentierten Übung wurde ein Auto zertrennt.
Frauen des Treffs aktiver Mütter helfen beim Basteln.
Pfarrer David Blunschi und Gemeindepräsident Gregor Schwander.
10 Bilder

Feuerwehr lockte viele Besucher nach Stans

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