Leserbrief

«Eine Person, die nicht nur wegen ‹Frau› in den Gemeinderat gehört»

Zu den Stanser Gemeinderatswahlen vom 5. April

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Sarah Odermatt hat in den vier letzten Jahren gezeigt, dass sie sich als noch junges Mitglied im Gemeinderat rasch die notwendigen Fach- und Sachkenntnisse aneignen konnte, welche in ihren Ressorts Tiefbau, Umwelt, Wasserversorgung et cetera gefragt sind. Speziell an der Verkehrspolitik haben sich vor ihr schon viele Gemeinde- und Kantonspolitiker die Zähne ausgebissen. Lösungen sind aber immer noch nicht in Sicht. Ich bewundere den Mut und die Entscheidungskraft des Gemeinderats, speziell auch den von Sarah Odermatt, auch mal unkonventionelle Lösungen vorzuschlagen. Nichts probieren bedeutet Stillstand, nur wer etwas wagt, kann gewinnen, auch wenn der Versuch misslingt. Wichtig ist, dass die Verkehrspolitik in Stans jetzt wieder in aller Leute und Politiker Mund ist! Eine zweite Frau im siebenköpfigen Gemeinderat, das ist in der heutigen Zeit ein Muss! Mit Lyn Gyger bewirbt sich eine Person, die nicht nur wegen «Frau» in den Gemeinderat gehört, nein, sondern eine Frau, die sich wegen ihrer vielfältigen Interessen und Fähigkeiten in diesem Gremium bestens einbringen kann.

Ich kenne Lyn Gyger als OK-Mitglied des Ferienpasses Nidwalden und als Vorstandsmitglied von Tourismus Stans. Als Leiter des Ferienpasses würde ich ihr Ausscheiden aus dem OK sehr bedauern, leistet sie hier doch eine super Arbeit. Sie hat tolle Ideen, ist kreativ, kommunikativ und sehr teamfähig. Weil dies alles Attribute sind, die für ein Amt im Gemeinderat von grosser Wichtigkeit sind, werde ich ihr aber trotzdem, mit einem weinenden und einem lachenden Auge meine Stimme geben. Wählen wir mit Überzeugung nebst den bisherigen Gemeinderäten auch die bisherige Gemeinderätin Sarah Odermatt und Lyn Gyger (neu) in den Gemeinderat Stans.

Ruedi Walpen, Stans