EINHEITSGEMEINDEN: Gegner fordern öffentliche Diskussion

Das Volksschulgesetz soll zeigen, wie die Schulanliegen in einer Einheitsgemeinde gewichtet werden. Doch die Gemeinden regeln dies bereits selber.

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Ennetmoos hat bereits geregelt, wie der Bildung in einer Einheitsgemeinde Rechnung getragen werden soll. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Ennetmoos hat bereits geregelt, wie der Bildung in einer Einheitsgemeinde Rechnung getragen werden soll. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

In Ennetmoos ist die Einheitsgemeinde Realität. In Stans und Hergiswil sind Prozesse in diese Richtung im Gang. Alle drei Gemeinden sehen unterschiedliche Wahlverfahren in Bezug auf die Schulkommission vor.

Das Komitee gegen Einheitsgemeinden macht sich aber dafür stark, dass das Volk den Schulkommissionspräsidenten wählt, der dann von Amtes wegen im Gemeinderat Einsitz nimmt. Dieses Wahlverfahren kennt Ennetmoos bereits, das als erste Nidwaldner Gemeinde die Schulgemeinde abgeschafft hat.

Das Komitee gegen Einheitsgemeinden befürchtet, dass nun jede Gemeinde eine eigene Lösung ausarbeitet. «Es müssten zuerst kantonale Grundlagen geschaffen werden», fordert Co-Präsident Stefan Joller. Dazu fordert er auch eine breite öffentliche Diskussion zum Thema generell.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.