EMBOLIE: Junge Nidwaldnerin ist tot – wegen der Pille?

Eine 21-jährige Nidwaldnerin ist Mitte September an einer Lungenembolie gestorben. Möglicher Grund: Die Antibabypille.

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Die Antibabypille. (Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Antibabypille. (Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die junge Frau, die Mitte Monat plötzlich an den Folgen einer Lungenembolie gestorben ist, kommt aus dem Kanton Nidwalden. Der Nidwaldner Untersuchungsrichter Alexandre Vonwil bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht des «SonntagsBlicks». Die 21-Jährige hatte vor zehn Monaten begonnen, auf ärztliches Rezept die Antibabypille «Yaz» zu nehmen. «Wir führten bei der jungen Frau eine Obduktion durch. Wir stellten fest, dass sie die besagte Pille genommen hat. Swissmedic hat Kenntnis von diesem Fall», sagt Vonwil. 

Klinisch unauffällig
Die junge Nidwaldnerin, welche zu Hause starb, wurde vier Tage vor ihrem Tod von Christian Schüpfer, Herzspezialist am Kantonsspital Nidwalden in Stans, untersucht. «Sie kam wegen Herzrhythmusstörungen zu mir», erinnert sich Schüpfer. Zuvor sei die Frau von ihrem Hausarzt und einem weiteren Arzt untersucht worden. «Dieser stellte einen Infekt fest, der mit Medikamenten behandelt wurde», sagt Schüpfer. Bei seinen Untersuchungen seien aber keine Auffälligkeiten auszumachen gewesen. 

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.