«EMERGENZIA»: Erfolgreiche Bilanz nach Stabsübungen

In den vergangenen Monaten haben drei Nidwaldner Gemeinden eine Stabsübung durchgeführt. Bei einer simulierten Krisensituation sammelten die Gemeindeführungsstäbe wichtige Erfahrungen.

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In den Staatsübungen werden Krisensituationen simuliert; zum Beispiel ein Hochwasser. Im Bild zu sehen ein allerdings sehr reales Hochwasser beim Kniribach in Stans. (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

In den Staatsübungen werden Krisensituationen simuliert; zum Beispiel ein Hochwasser. Im Bild zu sehen ein allerdings sehr reales Hochwasser beim Kniribach in Stans. (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

Wie der Medienmitteilung der Nidwaldner Staatskanzlei zu entnehmen ist, dienen diese Übungen dazu, die Führungsstäbe der Gemeinden im Stabsarbeitsprozess bei Krisenereignissen auszubilden.

Die Gemeindeführungsstäbe von Beckenried, Stans und Stansstad haben so im Rahmen einer Weiterbildung zusammen mit Teilen des Nidwaldner Führungsstabs je eine eintägige Stabsübung unter dem Namen Emergenzia absolviert. Bei diesen Stabsübungen, die in Beckenried am 19. November begannen und am Mittwoch in Stansstad ihr vorläufiges Ende nahmen, sei basierend auf der jeweiligen kommunalen Notfallplanung ein Krisenereignis simuliert worden.

Anhand von fiktiven Naturgefahrenereignissen – etwa starke und lang andauernde Niederschläge – mit denen der jeweilige Gemeindeführungsstab im Rahmen der Stabsübung konfrontiert wurde, sollte ein reales Krisenereignis von den Gemeinden möglichst optimal bewältigt werden können, heisst es weiter.

Elementare Bedeutung

Für Übungsleiter Urs Friedländer, Stabschef des Nidwaldner Führungsstabs, seien solche Übungen von elementarer Bedeutung: «Die Trainings geben den Gemeinden die Möglichkeit, den Prozess der Stabsarbeit anhand eines simulierten Krisenereignisses durchzuspielen und dadurch wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall sammeln zu können», so Friedländer in der Medienmitteilung der Staatskanzlei.

Die Stabsübungen finden ihre Fortsetzung am 14. Oktober in Emmetten, am 16. Oktober in Ennetbürgen und in Hergiswil am 20. Oktober 2014.

pd/kst