EMMETTEN: Berggänger stürzt am Oberbauenstock zu Tode

Im Gebiet des Oberbauenstocks hat sich ein tödlicher Bergunfall ereignet. Ein 50-jähriger Berggänger stürzte an der Nordflanke des Oberbauenstocks ab und konnte nur noch tot geborgen werden.

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Der erfahrene Berggänger konnte von den Rettungskräften der Rega nur noch tot geborgen werden. (Bild: Archiv Rega)

Der erfahrene Berggänger konnte von den Rettungskräften der Rega nur noch tot geborgen werden. (Bild: Archiv Rega)

Am Donnerstag, kurz nach 18 Uhr meldete ein Mitarbeiter der Luftseilbahn Emmetten-Niederbauen bei der Kantonspolizei Nidwalden, dass ein Wanderer nicht von seiner Tour zurückgekehrt sei.

In der Folge wurde eine intensive Suchaktion nach dem 50-jährigen Schweizer aus dem Kanton Zürich gestartet, wie die Kantonspolizei Nidwalden am Freitag mitteilte. An der Suche beteiligt waren die Rega, die Alpine Rettung Schweiz (ARS, Rettungsstation Stans), die Kantonspolizei Nidwalden mit Mitgliedern der Alpinen Einsatzgruppe, sowie die Schweizer Armee mit einem Helikopter mit Wärmebildgerät (FLIR).

Der Vermisste konnte durch die Rega im Gebiet des Fulberges gesichtet und in Zusammenarbeit mit der Alpinen Rettung Schweiz geborgen werden. Die Rettungskräfte konnten den Verunfallten nur noch tot bergen.

Gemäss den Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft Nidwalden und Kantonspolizei Nidwalden begab sich der erfahrene und gut ausgerüstete Alpinwanderer im Verlaufe des Morgens auf diese Bergtour. Es ist davon auszugehen, dass er an der schneebedeckten Nordflanke des Oberbauenstocks abstürzte und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog.

pd/zim