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EMMETTEN: Das Feuerwerk ist ein kulinarisches

Der Gemeinderat lud auch in diesem Jahr die Bevölkerung und Feriengäste zum 1.-Aigschtä-Zmorgä. Rund 350 Personen strömten zum Buffet.
Rosmarie Berlinger
Gestärkt in den Nationalfeiertag: Die Emmetter geniessen ihr 1.-Aigschtä-Zmorgä. (Bilder Rosmarie Berlinger)

Gestärkt in den Nationalfeiertag: Die Emmetter geniessen ihr 1.-Aigschtä-Zmorgä. (Bilder Rosmarie Berlinger)

Rosmarie Berlinger

«Besser in den Magen als in die Luft», scherzte Gemeindepräsident Toni Mathis gestern in seiner Begrüssung zum schon fast traditionellen 1.-Aigschtä-Zmorgä. Genau übersetzt erklärte er damit die Haltung des Gemeinderates, der lieber die Bevölkerung zu einem Zmorge einlädt, statt am Abend für sie ein kostspieliges Feuerwerk abzufeuern. «Heute wird diese Idee zum 15. Mal umgesetzt, und wir danken für euren Besuch», freute er sich. Den grössten Dank würden die vielen Helfer verdienen, vor allem die Emmetter Bäuerinnen. Sie hätten sich wieder bereiterklärt, ein währschaftes feines Zmorgä herzurichten. Und dieses für rund 350 hungrige grosse und kleine Gäste.

130 Liter Milchkaffee

Schon früh morgens wurde frische Milch von der Bergliegenschaft Eggli hoch über Emmetten mit dem Bähnli in die improvisierte Küche gebracht. Bäuerin Rosa Koster war für die weitere Zubereitung zum feinen Milchkaffee (50 Liter Milch, 80 Liter Kaffee) verantwortlich.

Von den Alpbetrieben auf Niederbauen fanden verschiedene Käsesorten den Weg zum «Ämmätter 1.-Aigschtä-Zmorgä». Selbst gebackene Zöpfe, verschiedene Brote, Brötli, selbst gemachte Konfitüren und selbst verarbeitete Butter standen bereit. Üppig belegte Fleischplatten, hart gesottene Eier, Birchermüesli, Früchte lockten zum Zugreifen. «Unser Angebot ist ein reichhaltiges Zmorge und kein Bauern-Brunch, sonst müssten wir noch Rösti und Spiegeleier anbieten», erklärt Bäuerin Vreny Würsch.

Gemeinderäte im Service

Eifrig und freundlich im Einsatz, vor allem für den Kaffee-Service, waren die jungen Gemeinderäte Daniel Krucker mit Partnerin, Stefan Müller mit Gattin Tamara und Gemeinderätin Ursula Barmettler. Auch Gemeindeschreiber Alois Vogler und seine Partnerin Edith bedienten mit sichtlichem Spass. «Beste Gelegenheit, mit der Bevölkerung Kontakte zu knüpfen», meinte Stefan Müller.

Es fiel auf, wie viele junge Paare mit ihrem jungen und allerjüngsten Nachwuchs den Zmorge-Event genossen. «Eine Supersache, die wir schätzen», erklärte etwa Stefan Würsch, der mit seiner Ehefrau Corinne und dem viermonatigen Baby Lino anzutreffen war. Es sei einfach ein herzliches Zusammentreffen mit Einheimischen und andern Feriengästen, verriet Familie Eric und Ilona Weyermann, die mit ihren drei Töchtern Malika, Elleke und Caitlin dabei war. Seit 1978 besitzt die Familie aus den Niederlanden ein Ferienhaus in Emmetten, und sie sind auch im Winter gern gesehene Gäste.

Unter die bunte Frühstücks-Gesellschaft mischten sich auch Pfarrer Walter Mathis, Regierungsrat Res Schmid, der legendäre Balance-Künstler Leo Bircher und der jüngst verabschiedete langjährige Gemeindepräsident Valentino Tramonti. Komplimente und Dank an die eifrigen Einsatz-Frauen und -Männer gabs von allen Seiten. Die Emmetter Bevölkerung durfte den Geburtstag der Eidgenossenschaft bestens gestärkt in Angriff nehmen.

Gemeinderätin Ursula Barmettler und Präsident Toni Mathis. (Bilder Rosmarie Berlinger)

Gemeinderätin Ursula Barmettler und Präsident Toni Mathis. (Bilder Rosmarie Berlinger)

Stefan und Corinne Würsch. (Bilder Rosmarie Berlinger)

Stefan und Corinne Würsch. (Bilder Rosmarie Berlinger)

Gemeinderat Stefan Müller und seine Frau Tamara. (Bilder Rosmarie Berlinger)

Gemeinderat Stefan Müller und seine Frau Tamara. (Bilder Rosmarie Berlinger)

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