EMMETTEN: Die Natur soll sich den Steinbruch zurückholen

Der Steinbruch Schwybogen gäbe noch mehr Kalkgestein her. Trotzdem wird er früher als geplant stillgelegt – auf den Rat von Geologen hin.

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Der Steinbruch Schwybogen in Emmetten wird stillgelegt. (Bild pd)

Der Steinbruch Schwybogen in Emmetten wird stillgelegt. (Bild pd)

Abertausende von Tonnen Gestein hat er hergegeben, der Steinbruch Schwybogen, gelegen am Ufer des Vierwaldstättersees unterhalb von Emmetten. Seit 1997 wurden dort rund 365'000 Kubikmeter abgebaut. Nun aber ist Schluss: Die Holcim Kies und Beton AG, hat beschlossen, den Steinbruch per Ende Oktober stillzulegen.

Zwei geologische Gutachten kamen vor einem halben Jahr zum Schluss, dass es besser ist, den Abbau am Steinbruch Schwybogen bereits jetzt einzustellen. Rolf Zuberbühler, Leiter Rohstoffe der Holcim Schweiz, betont aber, dass diese Expertenempfehlung nicht aufgrund einer akuten Gefahr gemacht wurde. «Die Gefahr eines Felssturzes besteht beim Schwybogen nicht. Wird aber weiterhin Gestein abgebaut, würde die Eigenstützkraft des Felsens geschwächt werden.» Das wolle man vermeiden – auch im Hinblick auf die Renaturierung und Rekultivierung des Steinbruchs, um die sich die Holcim AG als Besitzerin kümmert.

Für die Gemeinde Emmetten ist die Stilllegung des Steinbruchs kein Beinbruch. Wirtschaftlich hat man laut Gemeindepräsident Valentino Tramonti nicht vom Abbau profitiert.

Adrian Venetz und Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.