EMMETTEN: Ein erster Schritt zur Rettung der Klewenalp-Bahn

Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG können etwas durchatmen: Sie erhält von der Genossenkorporation Emmetten 200'000 Franken.

Drucken
Teilen
Die Bergbahnen Beckenried-Emmetten kämpfen mit finanziellen Problemen. (Bild: Corinne Glanzmann (Klewenalp, 28. Oktober 2014))

Die Bergbahnen Beckenried-Emmetten kämpfen mit finanziellen Problemen. (Bild: Corinne Glanzmann (Klewenalp, 28. Oktober 2014))

Die Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG sind finanziell nicht auf Rosen gebettet. Daher sollen vier Körperschaften Darlehen von insgesamt 2 Millionen Franken sprechen (wir berichteten). Nun ist der erste Schritt dazu gemacht: Die Versammlung der Genossenkorporation Emmetten bewilligte am Freitagabend die von ihr in diesem Zusammenhang geforderten 200'000 Franken mit 26 gegen 14 Stimmen. Der Abstimmung war eine Information durch die Verwaltungsräte Res Schmid (Präsident) und Oskar Amstad vorausgegangen.

Weitere Beiträge in den nächsten Tagen

Schmid und Amstad stellten sich auch den Fragen der Anwesenden. In der kurzen Diskussion gab einzig die Restauration im Panoramarestaurant zu reden. Es gab keine Gegenanträge zum geforderten Beitrag. Weitere Beiträge sollen in den nächsten Tagen von der Korporation Beckenried (550'000 Franken) sowie den Gemeinden Beckenried (750'000) und Emmetten (500'000) beschlossen werden. Das Bundesamt für Verkehr hatte von der Bergbahn eine Verstärkung der Fundationen und der Masten der Pendelbahn Beckenried-Klewenalp gefordert. Allein diese Massnahmen verschlingen 1,2 Millionen Franken. Dazu soll mit 0,8 Millionen die Liquidität verstärkt werden. (red)