EMMETTEN: «Ein Handgriff dauert fünf Minuten länger»

Mit einfachsten Geräten ackern die Frauen und Kinder vom Hof Ertigen. Sie schlagen sich wacker – trotz Schweiss und Schwielen.

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Alle helfen beim Kartoffel ernten. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Alle helfen beim Kartoffel ernten. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Beim Hof Ertigen in Emmetten ist für drei Wochen Schwerstarbeit angesagt. Corina Lüthi und ihre Kinder Ladina, Nicole, Marco und Michael müssen für die Living-Historie-Sendung «Alpenfestung – Leben im Réduit» den Hof genauso wie zur Zeit des Aktivdienstes bewirtschaften.

Corina Lüthi legt neues Ackerland an. Sie hat wie alle Bauern zur Zeit der Anbauschlacht von der Kantonsregierung den schriftlichen Auftrag bekom­men, die Anbaufläche für Kartoffeln und Gemüse praktisch zu verdoppeln. Eine harte und Schweiss treibende Arbeit für alle: Der Boden ist felsig, und den Frauen stehen nur einfache Ackergeräte aus dieser Zeit zur Verfügung. «Ich brauche für jeden Handgriff fünf bis zehn Minuten länger als bei mir zu Hause auf dem Hof», sagt Corina Lüthi auf die Frage, was denn der grösste Unterschied zwischen dem Bauernleben von einst und jetzt sei.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Ob- und Nidwaldner Zeitung.