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EMMETTEN: Eine kleine Kapelle wird gross gefeiert

Mit einem von Musik und Gesang begleiteten Festprogramm feierte die Pfarrei die Einweihung der frisch renovierten Kapelle St. Wendelin auf Rinderbühl. Dadurch soll diese Kapelle endlich als solche erkennbar sein.
Rosmarie Berlinger
Die Kapelle St. Wendelin wird von Pfarrer Walter Mathis gesegnet.

Die Kapelle St. Wendelin wird von Pfarrer Walter Mathis gesegnet.

Rosmarie Berlinger

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Manche Besucher hatten sie nicht einmal bemerkt, so unscheinbar und fast schäbig präsentierte sich bisher die kleine Kapelle auf Rinderbühl (Stockhütte). Doch das Erscheinungsbild mit Blechdach und verwitterter Eingangstüre gehört nun der Vergangenheit an. Die einstige Wegkapelle wurde umfassend renoviert. Das Blechdach wurde durch Naturschieferplatten ersetzt und der Dachstuhl neu erstellt. Ein Glockentürmchen macht sie auch für Auswärtige als Kapelle erkennbar. Eine neue schmucke Türe lädt zum Eintreten ein. Optimaler gestaltet wurde auch der Vorplatz und mit einem Holzzaun umfriedet. Schliesslich steht das kleine Gotteshaus auf dem Grundstück einer Alp, die wegen ihrer Nähe zur Kapelle seit Jahrzehnten den Namen Käppelihütte trägt. «Schon unsere Vorfahren hatten an wichtigen Stellen, wo sich ihr Leben abspielte, eine Kapelle erbaut», so Walter Mathis, Pfarrer von Emmetten. Die Kapelle wurde dem Bauernpatron, dem heiligen Wendelin, geweiht.

Rund 200 Personen erlebten im eigens aufgestellten Zelt einen stimmungsvollen Einweihungsgottesdienst. Rassige Klänge der Musikgesellschaft Emmetten sowie der Ländlerkapelle Kurt Murer und Gesang des einheimischen Kirchenchors sorgten für festliche Stimmung. Pfarrer Walter Mathis segnete in Begleitung von Gemeindeleiter Markus Limacher und Daniel Guillet, Pfarrer von Beckenried, das ansehnliche Kleinod. Kapelle, Turm und Glocke seien starke Zeichen für die Gegenwart Gottes mitten unter den Menschen, so Pfarrer Mathis in seinen Festgedanken. «Hier präsentiert sich ein Ort der Einkehr, der Ruhe und Stille, ein Ort, wo Himmel und Erde sich treffen.» Noch bevor Helen Würsch ihre Premiere als Bet­ruferin meisterte, würdigte Markus Limacher Personen, die sich für die gelungene Renovation eingesetzt hatten. Im Besondern erwähnte er Peter Barmettler, auch OK-Präsident der Feierlichkeiten, dem die Betreuung und Begleitung des Werks ans Herz gewachsen sei. Auch dankte er den Handwerkern, die sich teils für ein «Ankebrot» engagiert hätten. Die Renovationskosten von rund 45000 Franken werden aus dem Kapellstiftungsfonds sowie durch Spenden gedeckt.

Bereits am Tag vor der Einweihung nahm die Firma Muribaer AG Kirchentechnik, Büron, den Prozess des Glockengusses der einzigen Glocke vor. Diese soll nach der Endverarbeitung am 20. August ins Türmchen hochgezogen werden.

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