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EMMETTEN: Emmetten: Die FDP und die Neuen haben einen schweren Stand

Die beiden bisherigen Landräte treten zu den Wahlen wieder an. Das macht die Ausgangslage für die fünf anderen schwierig.
Markus von Rotz

1998 hatte die FDP letztmals einen Landratssitz in Emmetten geholt. Dann ging er an die SVP. Seither gehören die beiden Landratssessel ihr und der CVP. Ein Vergleich der Parteistärke ist schwierig, weil die FDP 2006 und 2010 gar nicht angetreten ist. Vor vier Jahren hatte die SVP die sehr rekordverdächtig hohe Parteistärke von 59 Prozent – sie machte einen Sprung um 21 Prozentpunkte nach vorn. Das lag auch am heutigen Regierungsrat Res Schmid, der damals auch als Landrat kandidierte, dabei jedoch ein schlechteres persönliches Ergebnis als Alice Zimmermann (CVP) machte. Der für ihn damals nachgerutschte Urs Müller tritt wie Zimmermann auch dieses Jahr wieder an.

Die CVP gewann 2010 auch leicht an Parteistärke. Sie konnte sich von 36 auf 41 Prozent steigern. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass im Gegensatz zu 2006 damals die Grünen nicht antraten. Auch die FDP machte der CVP keinen Sitz streitig.

Dieses Jahr ist es anders. Die Grünen treten an, die FDP auch und ebenso die SP. Am wahrscheinlichsten ist, dass Urs Müller den SVP-Sitz sichert. Die erneute Kandidatur von Res Schmid für die Regierung wird hier sicher ihren Beitrag dazu leisten. Zudem tritt die SVP gleich mit zwei Kandidaten an.

Ob der CVP-Sitz deswegen wackelt, ist schwer vorauszusagen. Gerade in der kleinen Gemeinde Emmetten, die das gesetzliche Minimum von zwei Sitzen im Landrat stellt, könnte das neue Wahlsystem nach Pukelsheim zu einer zufällig ganz anderen Parteivertretung führen. Das hängt stark vom persönlichen Ergebnis Alice Zimmermanns und vom Abschneiden vor allem der Linken im ganzen Kanton ab.

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