EMMETTEN: «Für uns ist der Entscheid der Durchbruch»

Die Freilassung einer in den USA zum Tode verurteilten Frau ist in Reichweite. Nach 22 Jahren wurde das Urteil ausser Kraft gesetzt. Doch für die Mutter, die im Emmetten wohnt, ist es noch zu früh zum Aufatmen.

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Unsere Zeitung berichtete schon mehrfach über den tragischen Fall, so auch am 7. September 2008. (Bild: Reproduktion Robert Nayer)

Unsere Zeitung berichtete schon mehrfach über den tragischen Fall, so auch am 7. September 2008. (Bild: Reproduktion Robert Nayer)

«Wir sind gedämpft euphorisch», beschreibt Reinhard Müller (72) die Gemütslage. Der Lebenspartner von Debbie Milkes Mutter Renate Janka (70), die in Emmetten wohnt, unterstützt sie in ihrem über 20 Jahren dauernden Kampf für die Freilassung der Tochter. Debra Milke (49) sitzt seit 22 Jahren in einer Todeszelle im amerikanischen Bundesstaat Arizona – weil sie ihren Sohn ermordet haben soll. Sie beteuerte immer wieder ihre Unschuld. Nun scheint die Freilassung von Debbie Milke in Reichweite zu sein. Das US-Berufungsgericht setzte das Todesurteil ausser Kraft. Reinhard Müller, der wie Renate Janka keine Sekunde an der Unschuld von Debbie Milke zweifelte, misst dem Entscheid des Berufungsgerichts grosse Bedeutung zu. «Für uns ist der Entscheid der absolute Durchbruch. Wir haben berechtigte Hoffnung, dass sie freikommt.»

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