Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EMMETTEN: Nidwaldner Miss-Schweiz Kandidatin: «Das ist mein Mädchentraum»

Vanessa Leuzinger hat als eine der zwei Zentralschweizer Kandidatinnen die Vorausscheidung für die Miss-Schweiz-Wahlen geschafft. Sie will das Mädchen aus dem Dorf verkörpern, das auch in der Feuerwehr anpacken kann.
Matthias Piazza
Vanessa Leuzinger. (Bild: Siggi Bucher / Miss Schweiz Wahl 2018)

Vanessa Leuzinger. (Bild: Siggi Bucher / Miss Schweiz Wahl 2018)

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

«Ich freute mich riesig, konnte es in dem Moment kaum realisieren, dass ich es geschafft habe, auch wenn ich natürlich inständig darauf hoffte», erinnert sich Vanessa Leuzinger an den Moment Anfang Woche im Miss-Schweiz-Camp in Brunnen zurück, als sie erfuhr, dass sie zu den 11 der 20 Kandidatinnen gehört, die weiterhin auf das Miss-Schweiz-Krönchen hoffen dürfen. Zusammen mit Stefanie Müller aus dem Kanton Schwyz sind damit noch zwei Zentralschweizerinnen im Rennen. Beworben haben sich ursprünglich über 1000 junge Frauen.

«Ich möchte das bodenständige Mädchen vom Land verkörpern, das sich nicht zu schade ist, auch mal anzupacken, wenn es sein muss. Dies hat die Juroren offenbar überzeugt», mutmasst die 21-jährige Emmetterin mit Urner Wurzeln, die sich auch in der Feuerwehr engagiert und sich in Emmetten, wo sie lebt und aufgewachsen ist, sehr wohl fühle. «Ich mag auch die Bräuche und das Leben hier. Als Kinder gingen wir zum Beispiel mit dem Schlitten zur Schule», erinnert sie sich.

Doch schon früh habe sie noch eine andere Seite an ihr entdeckt: die Leidenschaft fürs Modeln, was ihr schliesslich den Weg für eine Miss-Schweiz-Kandidatur ebnete. Hier die elegante junge Dame, da das bodenständige Mädchen, das bei einem Brand einrückt: Für Vanessa Leuzinger ist dies kein Widerspruch. «Das ist für mich gerade die Mischung, die es ausmacht. Diese unterschiedlichen Werte machen für mich die Schweiz aus, auf die ich sehr stolz bin. Und all diese Werte möchte ich repräsentieren als Miss Schweiz.»

«Je weiter ich komme, desto grösser ist mein Ehrgeiz»

Noch sind dafür allerdings Hürden zu nehmen. Am nächsten Missen-Camp am 16. Februar in Baden muss eine der elf Kandidatinnen die Truppe verlassen. Die bisherige Kandidatur hat Vanessa Leuzinger in positiver Erinnerung – trotz Konkurrenzsituation. «Ich war positiv überrascht. Das Klima am Camp war megagut, auch die Organisation. Wir hatten genug Zeit, es gab nie Stress. Wir durften uns selber bleiben, auch in puncto Kleidung und Schminke. Ich habe den Organisatoren ein grosses Kompliment gemacht.» Doch wolle sie nicht verleugnen, dass es ihr um mehr als ums Mitmachen gehe. «Je weiter ich komme, desto grösser ist mein Ehrgeiz. Miss Schweiz ist mein Mädchentraum.»

Dafür sei sie auch bereit, ihr Leben während des allfälligen Miss-Jahres auf den Kopf zu stellen. «An meinem Wunsch, Lehrerin zu werden, ändert sich nichts, sollte ich die Wahl gewinnen», hält die Studentin der Pädagogischen Hochschule Luzern fest, die im Rahmen eines Praktikums eine erste und zweite Primarklasse unterrichtet. «Das Studium als Lehrerin kann ich problemlos unterbrechen und nach einem Jahr wieder aufnehmen. Miss Schweiz zu werden, ist eine einmalige Chance in meinem Leben, die ich unbedingt nutzen will.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.