Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EMMETTEN: SVP-Köpfe stellen sich zur Schau

Volles Haus für die SVP, die im Rahmen ihrer «Tour de Nidwalden» eingeladen hatte. Entsprechend optimistisch war die Stimmung.
Kurt Liembd
Auf grosses Interesse stiess in Emmetten die Tauschbörse der SVP-Kandidatenköpfe. (Bild Kurt Liembd)

Auf grosses Interesse stiess in Emmetten die Tauschbörse der SVP-Kandidatenköpfe. (Bild Kurt Liembd)

Der Ort hätte nicht passender sein können: Die SVP Emmetten lud ins Restaurant Schlüssel ein. Das Gasthaus verkörpert wie kaum eine Wirtschaft im Kanton den Slogan «Miär hend Sorg zu Nidwaldä». Die älteste Emmetter Wirtschaft ist eine heimelige Dorfbeiz, auch dank der langjährigen Wirtin Marie-Theres Näpflin (69). Nicht umsonst hat der Emmetter Regierungsrat Res Schmid in der Hotelküche schon Spaghetti für ganze Gesellschaften gekocht. Die bauliche Substanz ist uralt, erste Grundbucheintragungen gehen auf das Jahr 1601 zurück. Es war das erste Haus in Emmetten überhaupt, das mit Strom versorgt wurde.

Nicht am meisten, aber die besten

Rund 80 Emmetter fanden am Donnerstag den Weg ins Gasthaus. Empfangen wurden sie mit Alphornklängen und Ländlermusik von den «urchigen Ämmättern» und mit persönlichem Handschlag der Regierungsräte Res Schmid und Ueli Amstad sowie Regierungsratskandidat Martin Zimmermann. Beat Würsch (23), Präsident der SVP-Ortspartei, führte durch den Abend und betonte die Volksnähe seiner Partei. «Wir stehen noch ein für die Schweiz und für Emmetten.» Die SVP betreibe keine Kuschelpolitik, sei nicht unterwürfig und habe stets klare Ziele vor Augen. «Im Gegensatz zu andern Parteien ist unser Wahlziel nicht quantitativer, sondern qualitativer Art.» Die SVP wolle die besten Köpfe im Landrat und Regierungsrat haben, so Beat Würsch.

Klares Bekenntnis zum Gripen

Dazu gabs gleich anschauliche Beispiele, indem sich die Kandidaten selber vorstellten. Landrat Urs Müller (51), der auch Schulpräsident in Emmetten ist, betonte die hohe Qualität der Schule, für die er sich weiterhin einsetzen wolle. Auch Tourismus und eine florierende Wirtschaft liegen dem Airport-Fachmann am Herzen. Der neue Kandidat Sepp Odermatt (53), besser bekannt unter dem Namen «Gadestättler», bekannte sich zu einer «ehrlichen Politik», die er im Landrat im Interesse von Land und Volk betreiben würde. «Als Sprengkandidat muss ich ja sprengen können», sagte der ausgebildete Sprengfachmann schalkhaft.

Lang anhaltenden Applaus ernteten Regierungsratskandidat Martin Zimmermann und Regierungsrat Ueli Amstad für ihre feurigen Referate zur aktuellen Politik. Der Emmetter Res Schmid hatte danach ein Heimspiel und rannte mit seinen Ausführungen zur Bildungspolitik bei den Anwesenden offene Türen ein. Zudem hielt der frühere Cheftestpilot der Armasuisse ein äusserst kompetentes Referat zum Thema Schweizer Armee und Gripen. Eigentlich hätte dies Nationalrat Pirmin Schwander (Schwyz) tun sollen, doch musste dieser infolge Erkrankung kurzfristig absagen. Res Schmid sprach sich klar für das neue Kampfflugzeug aus und betonte, dass dieses dazu diene, Schweizer Werte wie Freiheit, Unabhängigkeit und Sicherheit zu erhalten. «Wir müssen die Feuerwehr im eigenen Lande haben.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.