EMMETTEN: Zweitbestes Jahr für Luftseilbahn Niederbauen

Die Luftseilbahn Emmetten-Niederbauen schloss 2012 zwar mit einem um acht Prozent geringeren Umsatz als im Vorjahr ab. Trotzdem zeigt sich das Unternehmen zufrieden. Denn es ist das zweitbeste Geschäftsjahr in der Geschichte.

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Die Luftseilbahn Emmetten-Niederbauen: Alois Käslin (mit Chäppi) hilft den Fahrgästen in der Talstation beim Einsteigen (Archivbild). (Bild: Rosemarie Bugmann / Neue NZ)

Die Luftseilbahn Emmetten-Niederbauen: Alois Käslin (mit Chäppi) hilft den Fahrgästen in der Talstation beim Einsteigen (Archivbild). (Bild: Rosemarie Bugmann / Neue NZ)

Die 37. Generalversammlung der Luftseilbahn Niederbauen AG fand am Samstag im Berggasthaus Niederbauen statt, wie das Unternehmen informiert. Der Verkehrsertrag ist im Verlgeich zum Vorjahr gesunken, von rund 432'169 Franken auf rund 396'322 Franken. Insgesamt wurden im letzten Geschäftsjahr 4'539 Personen weniger transpoortiert als noch 2011. Die Material- und Tiertransporte sind leicht gestiegen, machen aber nur rund 1.3 Prozent der Gesamteinnahmen aus.

Änderungen im Verwaltungsrat

Nach 37 Jahren im Verwaltungsrat, davon 22 Jahre als dessen Präsident, trat Franz Würsch an der GV am Samstag zurück. Sein Nachfolger im Verwaltungsrat wird Beat Würsch. Zum Verwaltungsratspräsidenten wurde Marc Blöchlinger gewählt, welcher bereits seit mehreren Jahren im Vorstand tätig ist.

Neue Aktienstruktur

Die 115 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre genehmigten eine neue Aktienstruktur und die Anpassung der Gesellschaftsstatuten an das neue Recht. Das Aktienkapital beträgt wie bisher 300'000 Franken. Neu ist es aber in 6'000 Namenaktien zu einem Nominalwert von 50 Franken eingeteilt.

pd/spe