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Schweiz bewegt: Emmetter turnen sich auf ersten Platz

Äusserst erfolgreiche Premiere für Emmetten: Mit 115 Teilnehmern an der grössten Turnstunde der Schweiz geht die Gemeinde als Sieger hervor.
Auch die Jüngsten bewegten sich in Emmetten. (Bild: PD)

Auch die Jüngsten bewegten sich in Emmetten. (Bild: PD)

Der Einladung zur grössten Turnstunde der Schweiz im Rahmen von «Schweiz bewegt» folgten die Emmetter wie sonst in keinem Ort. Mit 115 Teilnehmern gewinnt die Gemeinde den ersten Platz. Das überraschte OK durfte bereits einen Scheck in der Höhe von 1000 Franken entgegennehmen.

Als Dank für die rege Teilnahme will das OK den Gewinn allen Emmettern in Form eines Spiel- und Bewegungsevents für Klein und Gross zurückgeben. Somit steht der 1. Juli auf Stockhütte wieder ganz im Zeichen der Bewegung und Begegnung. Detailliertere Angaben will die Gemeinde später bekannt geben.

Musikgesellschaft strotzte strömendem Regen

Schon während der ersten Maiwoche brach in Emmetten ein regelrechtes Bewegungsfieber aus. Nicht nur an den offiziellen Anlässen wurden Bewegungsminuten gesammelt, sondern auch im privaten Bereich. Hundebesitzer, Biker, Jogger, Spaziergänger oder solche, die zu Hause einfach nur Garten- oder Hausarbeit erledigten, loggten sich bei der Self-Scanning-Station für «Schweiz bewegt» ein. Jede Bewegungsminute wurde eifrig erfasst. Dies führte dazu, dass Emmetten in der Kategorie A bis 2000 Einwohner lange Zeit auf dem ersten Rang weilte. Bis sich die Gemeinde Recherswil den obersten Podestplatz eroberte. Doch dies schmälerte die Sammel-Euphorie der Emmetter nicht. Die Musikgesellschaft Emmetten trotzte dem strömenden Regen und marschierte bei der öffentlichen Musikprobe stolz über den Gemeindeparkplatz. Und dies taten sie bei weitem nicht alleine. Besonders regenerprobte Emmetter mischten sich kurzerhand ohne Instrumente zwischen die Musiker und marschierten einfach mit.

Die Lehrer übernahmen als Nachtschwärmer am 24-Stunden-Staffellauf die frühen Morgenstunden. (Bild: PD)

Die Lehrer übernahmen als Nachtschwärmer am 24-Stunden-Staffellauf die frühen Morgenstunden. (Bild: PD)

Die Kleinsten marschierten mit Daniela Gröbli ins Kohltal und begaben sich auf die Spuren von Steinzwerg Goldi und den Kohltalhexen. Während drei Stunden lösten die Kinder mehrere Rätsel, sodass sie am Schluss den Code knackten und erfuhren, wer den Schneestein gestohlen hat.

Völkerwanderung rund ums Zentrum

Als weiteres Highlight erwähnen die Organisatoren den 24-Stunden-Staffellauf. Die Schule Emmetten, als Hauptorganisator sowie das OK, verpflichtete für diesen Anlass gleich zwei von der Emmetter Polit-Elite. Regierungsrat Res Schmid fungierte als Startläufer und Gemeindepräsident Toni Mathis beendete den Staffellauf mit der letzten Runde. Dazwischen fand eine richtige Völkerwanderung rund ums Zentrum statt. Jung, alt, gross oder klein – der Staffellauf vermochte alle zu bewegen. Einige Lehrer verkleideten sich als Nachtschwärmer und übernahmen die frühen Morgenstunden.

Das Ziel war erreicht: Der Staffel-Stab blieb während 24 Stunden in Bewegung. Würde man die Bewegungsminuten in Meter umrechnen, hätten Teilnehmer eine Strecke von Emmetten nach Faro in Spanien zurückgelegt. (pd/red)

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