Energie sparen wird gefördert

Der Regierungsrat hat das Programm für die Förderung von Massnahmen zur sparsamen Energienutzung sowie zur Nutzung von erneuerbaren Energien für das Jahr 2013 genehmigt. Die Gebäudeeigentümer können von zusätzlichen Förderbeiträgen profitieren.

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Dieses Minergie-Haus in Beckenried ist das erste, das vom Kanton Nidwalden über das Förderprogramm umnterstützt wurde. (Bild: Archiv Neue NZ))

Dieses Minergie-Haus in Beckenried ist das erste, das vom Kanton Nidwalden über das Förderprogramm umnterstützt wurde. (Bild: Archiv Neue NZ))

Der Förderkredit setzt sich zusammen aus kantonalen Mitteln und Beiträgen aus der CO2-Abgabe. Ein Teil der CO2-Abgabe - nämlich 200 Millionen Franken pro Jahr - wird den Kantonen zur Verfügung gestellt. Diese Mittel werden zur finanziellen Unterstützung von Gebäudeerneuerungen in den Bereichen Haustechnik und Gebäudehülle eingesetzt, teilt die STaatskanzlei des Kantons Nidwalden am Donnerstag mit.

Das Programm umfasst die Förderung von thermischen Solaranlagen, den Ersatz von Elektroheizungen und Ölheizungen durch Holzheizungen oder Wärmepumpen, Neubauten im Minergie-A und P-Standard sowie die energetische Sanierung der Gebäudehülle. Mit der finanziellen Unterstützung der erneuerbaren Energieträger und von Energiesparmassnahmen will der Regierungsrat gemäs Mitteilung «weiterhin Akzente in Richtung einer nachhaltigen Energiepolitik setzen».

Das Förderprogramm wurde inhaltlich mit den Kantonen Obwalden und Uri abgestimmt. Gegenüber dem Vorjahr konnten die Beiträge für Holzheizungen, für den Ersatz von Einzelspeicherelektroheizungen sowie für Sanierungen nach dem Minergie und dem Minergie-P-Standard erhöht werden. Ausserdem wird neu der Ersatz von Ölheizungen durch Grundwasser- oder Erdwärmepumpen und Sanierungen und Neubauten nach dem Minergie-A-Standard gefördert.

pd/zim