ENGELBERGERAA: Hochwasserschutz: «Chancen stehen besser»

Beim Hochwasserschutzprojekt im Oberlauf der Aa prallen unterschiedlichste Interessen aufeinander. Doch Nidwalden ist optimistischer als noch vor einem Jahr.

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Das Unwetter 2005 brachte die Aa zwischen Grafenort und Wolfenschiessen zum Überlaufen und richtete grosse Schäden an. (Archivbild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Das Unwetter 2005 brachte die Aa zwischen Grafenort und Wolfenschiessen zum Überlaufen und richtete grosse Schäden an. (Archivbild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Lange war das Hochwasserschutzprojekt zwischen Grafenort und Dallenwil auf Eis gelegt. Jetzt kanns vorwärtsgehen. Nidwalden ist auf der Suche nach einem geeigneten Wasserbauingenieur mit Werner Fessler doch noch fündig geworden – nach knapp zwei Jahren.

Ganz untätig gewesen ist der Kanton in der Zwischenzeit nicht. Die Bau-, Landwirtschafts- und Umweltdirektion haben sich an einen Tisch gesetzt und ein Grundsatzpapier geschaffen, das Rahmenbedingungen festlegt, wie der Uferraum bei Wasserbauvorhaben zu realisieren ist.

Dass die Bauern nach wie vor mit Eingeständnissen rechnen müssen, verhehlt Kantonsingenieur Josef Eberli nicht. Es sei jedoch ein zentrales Anliegen, dass kein Landwirt Einbussen erfahre. «Die Chancen, dass wir gute Lösungen finden, stehen besser als noch vor einem Jahr.» Der Hochwasserschutz werde in die Kompromisse miteinbezogen, so Josef Eberli. Für ihn steht aber fest: Die zentralen Elemente müssen realisiert werden. Sonst vergrössere sich das Schadenrisiko wieder.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.