ENGELBERGERAA: Strompreise steigen minim an

Das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) verliert jährlich 3,5 Millionen Franken kWh Energie. Grund ist die vom Kanton verordnete Abgabe von Restwasser.

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Arbeiten in der Engelbergeraa auf der Höhe der alten Holzbrücke in Wolfenschiessen. (Bild: Markus von Rotz / Neue NZ)

Arbeiten in der Engelbergeraa auf der Höhe der alten Holzbrücke in Wolfenschiessen. (Bild: Markus von Rotz / Neue NZ)

700 Haushalte hätten mit Strom versorgt werden können, wenn die Nidwaldner Regierung die Restwasserabgabe nicht verordnet hätte, schreibt das EWN am Freitag in einer Mitteilung. Weil das EWN dadurch weniger Strom produzieren kann, steigen die Strompreise um 0,3 Rp/kWh. In den aktuellen Strompreisen sei der Anstieg bereits enthalten, heisst es weiter. Mit dem Bau neuer Wasserkraftwerke werde dieser Betrag noch ansteigen.

Die Verordnung des Kantons Nidwalden sieht vor, dass nach der Sanierung deutlich mehr Restwasser in die Engelbergeraa fliessen soll als heute.

pd/rem