Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ENNETBÜRGEN: 4000 «Fliegerli» zum Kaffee

Das wohl meistgebackene Weihnachts-guetzli ist das Mailänderli. Statt als Stern oder Herz wird es als «Fliegerli» im Restaurant Nidair zum Kaffee serviert.
Rosmarie Berlinger
Jedes Mal, wenn Rita Niederberger ins «Nidair» zur Arbeit kommt, nimmt sie auch Weihnachts-«Fliegerli» mit. (Bild Corinne Glanzmann)

Jedes Mal, wenn Rita Niederberger ins «Nidair» zur Arbeit kommt, nimmt sie auch Weihnachts-«Fliegerli» mit. (Bild Corinne Glanzmann)

Der Duft von selbst gebackenen Weihnachtsguetzli ist etwas vom Schönsten in dieser Zeit. Dabei entwickeln ihre Hersteller Fantasie und Kreativität auf vielfältige Weise. Besonders für das beliebte Mailänderli sind den Machern keine Grenzen gesetzt. Das himmlische Gebäck darf als das meistgebackene Guetzli zur Weihnachtszeit genannt werden. Ist der Teig aus Mehl, Zucker, Eiern, Butter und aromatisiert mit leichtem Zitronengeschmack schon mal zum Ausstechen bereit, so können vielfältige Ausstechformen verwendet werden. Beliebt sind etwa Sterne, Herzen, Halbmonde, Vögel- und Blumenmotive. Dass aber auch andere Motive erlaubt sind, präsentiert das Restaurant Nidair in Ennetbürgen. Während der Weihnachtszeit wird der Genuss des Kaffees nicht mit einem Mailänderli, sondern mit einem «Fliegerli» angereichert.

Neue Mitarbeiterin als Lösung

«Die Idee zum Herstellen dieses Gebäcks entstand vor sechs Jahren», erinnert sich Gastgeber Edi Gabriel. Von den Besitzern des Restaurants (Erwin und Trudy Gabriel) sei ihm die Guetzliform dieses «Fliegerlis» übergeben worden. Es sollte als weiteres Mosaiksteinchen die Philosophie rund um das «Nid­air» ergänzen. «Wer aber sollte nun diese filigranen Guetzli herstellen?», sei ihm durch den Kopf gegangen. Die Lösung ergab sich schon bald mit der Einstellung einer neuen Mitarbeiterin.

Butterberg verarbeiten

Seit fünfeinhalb Jahren bäckt Rita Niederberger alle «Fliegerli» für das «Nidair». Als Mitarbeiterin für jegliche anfallenden Hausarbeiten des Betriebes sowie als passionierte Bäckerin nahm sie von Beginn weg die neue Herausforderung für die Herstellung der Kaffeebeilage an. «Mein Mann hat extra eine Zusatzeinrichtung kreiert, dass ich die filigranen Guetzli besser ausstechen kann», erzählt Rita Niederberger. Sechs Kilo Butter habe sie für die diesjährige Produktion mit rund 4000 «Fliegerli» verarbeitet.

Als Tipp verrät sie, dass sie dem Eigelb zum Bestreichen der Guetzli ein paar Öltropfen beimischt, damit diese schön glänzen. Und sie tun es wirklich und schmecken ebenso gut. Obwohl im innovativen Restaurant während des vergangenen Sommers eine neue moderne Küche eingebaut worden ist, stellt Rita Niederberger die «Fliegerli» bei sich zu Hause her. «Da ist es idealer, die kleinen Köstlichkeiten in aller Ruhe zu verarbeiten.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.