ENNETBÜRGEN: Auffangbecken soll Steine stoppen

Im Steinbruch Obermatt in Ennetbürgen sind auch künftig Felsstürze möglich. Ein Auffangbecken soll nun verhinderen, dass Flutwellen ausgelöst werden.

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Der Steinbruch Obermatt. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Steinbruch Obermatt. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Das detaillierte Gutachten zeigt es: Mit Felsabbrüchen im Steinbruchgebiet Obermatt muss auch in Zukunft gerechnet werden. Zu diesem Ergebnis ist die Korporation Ennetbürgen, die Gemeinde Ennetbürgen und der Kanton gekommen. Flutwellen wären die Folgen, wenn Steine direkt in den See stürzen.

Steine auffangen
Der Kanton will nun einen Auffangraum schaffen, damit die Felsmassen nicht direkt in den See stürzen. Zuerst muss aber noch der Steinbruchboden geräumt werden. Damit kann ein Rückhaltevolumen für rund 50'000 Kubikmeter Fels geschaffen werden. Aufgrund der ungünstigen geologischen Verhältnisse könne die Felswand nicht gesichert werden, wie die Staatskanzlei Nidwalden schreibt. Korporation, Kanton und Gemeinde finanzieren die rund 2,5 Millionen Franken teuren Arbeiten vorläuftig. Wer schlussendlich verantwortlich wird, werden die Gerichte entscheiden müssen.

rem