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ENNETBÜRGEN: Bürgerliche wollen ihre Vorherrschaft verteidigen

Die Grünen wollen die bisher praktisch bürgerliche Vertretung im Landrat aufmischen. Dies mit gleich fünf Kandidaten. CVP und SVP dagegen haben je einen Rücktritt zu verkraften.

Wie in anderen Gemeinden lancieren die Grünen auch in Ennetbürgen einen Angriff auf die bisher grossmehrheitlich bürgerliche Verteilung der Landratssitze. So hat die Linkspartei gleich fünf Kandidaten aufgeboten, um den anderen einen oder mehrere Sitze streitig zu machen. Damit stellt sie am meisten der total 15 Kandidaten. Bemerkenswert: Das Durchschnittsalter der fünf Kandidaten beträgt gerade einmal 29 Jahre. Jüngster im Bund aller Kandidaten ist indes der 22-jährige Claudio Hübscher (SVP). Doch zurück zu den grünen Anliegen: Diese sind auch dem parteilosen Markus Landolt nicht fremd, gehörte er doch die vergangenen Jahre deren Fraktion im Landrat an.

Die bürgerlichen Parteien haben je einen Rücktritt zu verkraften. CVP und SVP, die seit Jahren je zwei Sitze «abonniert» haben, starten mit jeweils zwei neuen Kandidaten neben den Bisherigen in die Mission «erfolgreiche Sitzverteidigung». Mit Therese Rotzer (bisher) und Mario Röthlisberger (neu) stehen zwei Präsidenten von Kantonalparteien (CVP und Junge CVP) auf der Liste. Die FDP, die vor vier Jahren den zweiten Sitz aus den Händen geben musste und den amtierenden Landrat Erich von Holzen «verliert», geht mit drei neuen Kandidaten an den Start. Vordringlichstes Ziel der Liberalen dürfte es daher sein, den einen Sitz zu verteidigen.

Frauen sind nur rar vertreten

In Ennetbürgen ist mit Theres Rotzer gegenwärtig nur einer von sechs Sitzen durch eine Frau belegt. Man muss wohl kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sich daran im Wesentlichen nicht viel ändern wird, denn neben Rotzer kandidiert mit Julia Hodel (Grüne) nur eine weitere Frau – gegenüber 13 männlichen Pendants. Das ergibt einen unterdurchschnittlich tiefen Frauenanteil von nur gerade 13 Prozent.

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

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