ENNETBÜRGEN: Der mysteriöse Porsche aus der Tiefe

Luzerner Taucher haben im Vierwaldstättersee einen alten Porsche entdeckt. Nun wurde das Wrack geborgen. Untersuchungen stehen noch aus.

Lukas Tschopp
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Mysteriöses Wasserfahrzeug: das Porsche-Wrack bei der Bergung. (Bild: Tauchsportgruppe Poseidon)

Mysteriöses Wasserfahrzeug: das Porsche-Wrack bei der Bergung. (Bild: Tauchsportgruppe Poseidon)

Das Wrack auf dem Seegrund.. (Bild: Tauchsportgruppe Poseidon Luzern)
27 Bilder
Bootsführer Franz Dommen zentriert die Kon-Tiki via Kamera genau über dem Bergungsort. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Mitglieder der Tauchsportgruppe Poseidon bereiten sich für den Tauchgang vor. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Mitglieder der Tauchsportgruppe Poseidon bereiten sich für den Tauchgang vor. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Impressionen (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Die Taucher erhalten letzte Informationen von der Einsatzleiterin Yvonne Isler. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
..und ab ins kühle Nass (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Das Tauchschiff Kon-Tiki im Bergungsgebiet (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Das Tauchschiff Kon-Tiki im Bergungsgebiet und geht vor Anker. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Einen ersten Fundus hat der See schon freigegeben. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Einen ersten Fundus hat der See schon freigegeben. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Einsatzleiterin Yvonne Isler-Wyss und Mitglieder der Bergungscrew der Kon-Tiki verfolgen via Tablet die Bilder welche ihnen die Bergungskamera vom Verlauf des Ablaufs liefern. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Das Wrack auf dem Seegrund. (Bild: Tauchsportgruppe Poseidon Luzern)
Impression von der Bergung. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Was wohl dieses Wrack alles zu erzählen hätte? (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Das war einst ein wunderschöner Sportwagen des Typs Porsche 356. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Das war einst ein wunderschöner Sportwagen des Typs Porsche 356. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Impression von der Bergung. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Impression von der Bergung. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Das Wrack erblickt ein erstes Mal Tageslicht. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Das war einst ein wunderschöner Sportwagen des Typs Porsche 356. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Nach erfolgreicher Bergung zurück und nun am Retablieren der Ausrüstung. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Nach erfolgreicher Bergung wurde noch ein kleiner feiner Imbiss von der Kon-Tiki Crew an alle Beteiligten abgegeben. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Der Präsident des Porsche 356 Clubs Schweiz ,Frank Baumann,war als Sachverständiger auch an der Bergung beteiligt. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Bild: André A. Niederberger (Neue NZ)
Im Hafen von Hergiswil wurde dann das Fahrzeug der Kantonspolizei Nidwalden zwecks weiterer Abklärungen  übergeben. (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))
Was wohl dieses Wrack alles zu erzählen hätte? (Bild: André A. Niederberger (Neue NZ))

Das Wrack auf dem Seegrund.. (Bild: Tauchsportgruppe Poseidon Luzern)

Jemand tuckert spätnachts mit einem Motorboot über den Vierwaldstättersee. Am Fusse des Bürgenstocks, auf der Höhe Unter Nas, hält der geheimnisvolle Bootsfahrer inne und versenkt im See einen Porsche, Modell 356. Am nächsten Tag meldet er das Fahrzeug als gestohlen, in der Hoffnung, von der Versicherung dafür ein Maximum an Bargeld zu kassieren.

War es Versicherungsbetrug?

Ein eher abwegiges Szenario eines Versicherungsbetrugs. Könnte man meinen. Am Samstag nun hat die Tauchsportgruppe Poseidon aus Luzern an ebenjener Stelle im Vierwaldstättersee einen ebensolchen Porsche herausgefischt. Die Brisanz an der Geschichte: In Ufernähe der Fundstelle befindet sich weit und breit keine befahrbare Strasse. «Deshalb kann man davon ausgehen, dass mit dem ‹Wassern› des Porsches eine strafbare Handlung einhergeht», so die Mutmassungen von Roger Huber, Mitglied der Tauchsportgruppe.

Am Bootshafen Hergiswil wurde das Wrack dem kantonalen Strasseninspektorat übergeben. Nun versucht man herauszufinden, wem der Porsche gehört.