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ENNETBÜRGEN: Ein Sport mit vielen Gesichtern

230 junge Sportler massen am Jugend-Nationalturntag ihre Kräfte. Den Zuschauern wurde ein spannender Einblick in eine vielseitige Sportart gewährt.
Carina Odermatt
Volle Konzentration beim Steinheben. (Bilder Izedin Arnautovic)

Volle Konzentration beim Steinheben. (Bilder Izedin Arnautovic)

Carina Odermatt

In einem ständigen Wechsel zwischen Regen und Sonnenschein wurden am Samstag die neun Disziplinen des Nationalturnens auf der Mehrzweck-Sportanlage in Ennetbürgen durchgeführt. Unter Regenschirmen beobachteten die Zuschauer gespannt die Wettkämpfe und genossen die Festwirtschaft, Trainer riefen ihren Schützlingen letzte Tipps zu, die jungen Sportler bereiteten sich konzentriert auf ihre Wettkämpfe vor und spielten zusammen Fussball in den Pausen. «Das schlechte Wetter macht uns nichts aus, wir geniessen den Anlass trotzdem sehr», freute sich Irmgard Brunner aus Engelberg, die ihren Göttibuben Noah Ziswiler beim Sprint enthusiastisch anfeuerte.

Mädchen und Buben gemeinsam

Am 26. Jugend-Nationalturntag nahmen insgesamt 220 Sportler im Alter von 7 bis 16 Jahren aus der ganzen Zentralschweiz teil, darunter auch einige Mädchen. «Im Nationalturnen gibt es keine Trennung zwischen Mädchen und Jungen. Es herrscht Gleichberechtigung», erklärte Werni Christen, Präsident des Nationalturnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden. Die Mädchen seien oft sehr gut in den Vornoten-Disziplinen, welche üblicherweise am Morgen stattfinden. «Thea Durrer aus Kerns zum Beispiel gehört zu den Favoriten des heutigen Tages.»

Die Disziplinen, in denen die Sportler sich messen, sind vielseitig. Sprint, Weit- und Hochsprung, Steinstossen, Steinheben und eine Freiübung bilden die Vornoten-Disziplinen, von denen die Teilnehmer drei (Jugendklassen) bzw. vier (Leistungsklassen) auswählen. «Die Freiübung – eine Kombination aus verschiedenen Bodenturnübungen – und das Steinheben sind beliebte Disziplinen. Weitsprung, im Gegensatz, kann nur von den Sportlern ab 13 Jahren gewählt werden und wird eher gemieden», erklärt Thomas Ettlin aus Kerns, Technischer Leiter des Nationalturnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden. Der Nachmittag gehört den Zweikämpfen: dem Schwingen und dem Ringen im Sägemehl.

Fröhliche Stimmung

«Das Schönste am Nationalturnen sind die Kameradschaft und die Vielseitigkeit», meinte Hans Elmer aus Oberurnen. Er ist seit 1983 in diesem Sport tätig, früher als Wettkämpfer und heute als Trainer bei der Nationalturnriege Bilten. «Es macht jedes Jahr Freude, am Nationalsporttag in Nidwalden dabei zu sein. Die Stimmung ist gut, und wir haben freundliche Beziehungen unter den verschiedenen Verbänden.» Die glücklichen Gesichter der Sportler und der Besucher schienen seine Meinung zu bestätigen.

Auch der Sprint gehört zu den vielseitigen Disziplinen. (Bilder Izedin Arnautovic)

Auch der Sprint gehört zu den vielseitigen Disziplinen. (Bilder Izedin Arnautovic)

Eine beliebte Disziplin ist die Freiübung. (Bilder Izedin Arnautovic)

Eine beliebte Disziplin ist die Freiübung. (Bilder Izedin Arnautovic)

Beim Weitsprung suchen die Zuschauer Schutz vor dem Regen. (Bilder Izedin Arnautovic)

Beim Weitsprung suchen die Zuschauer Schutz vor dem Regen. (Bilder Izedin Arnautovic)

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