ENNETBÜRGEN: Eine Stützmauer des Wanderwegs gab nach

Bei der Nas ist ein kleines Stück eines Wanderwegs abgerutscht. Jetzt wird ein 5 Meter langer Abschnitt für 50 000 Franken saniert.

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Toni Odermatt (im Bagger) und Hanspeter Gander reparieren das abgerutschte Wegstück. (Bild pd)

Toni Odermatt (im Bagger) und Hanspeter Gander reparieren das abgerutschte Wegstück. (Bild pd)

Von Ennetbürgen führt ein Wanderweg über das Buochli leicht erhöht über dem Ufer des Vierwaldstättersees zur Nas. Diese Landzunge ist der östliche Abschluss des Bürgenstocks.

Mauer aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges
Zwischen Nasmätteli und Nas ist kürzlich ein Teil eines 5 Meter langen Wegabschnitts in die Tiefe gerutscht. Ähnlich wie beim Felsenweg am Bürgenstock hat eine Stützmauer nachgegeben. Ernst Huser, Gemeindevizepräsident von Ennetbürgen und unter anderem zuständig für den Bereich Tiefbau, schätzt, dass die Mauer aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges stammt. Dass die Mauer jetzt geschwächelt hat, sei nicht absehbar gewesen, sagt Huser. «Sie hätte auch noch 50 Jahre halten können.»

Auch vom Felsen oberhalb des Weges können Steine hinunterfallen. «Der Fels wird nun gereinigt», sagt Ernst Huser. Das heisst, das lose Gestein wird entfernt. Man hofft, dass danach dem Weg von oben keine Gefahr mehr droht.

Weg könnte während der Bauarbeiten zeitweise offen sein
Der Gemeinderat rechnet mit etwa 35'000 bis 45'000 Franken für die Sanierung. Ob wieder eine Stützmauer gebaut wird oder auch Eisenträger zum Zuge kommen wie beim Felsenweg am Bürgenstock, sei momentan noch nicht klar.

Im abgerutschten Bereich ist vom ursprünglich etwa 2,5 Meter breiten Weg nur noch ein schmaler Durchgang erhalten geblieben. Ernst Huser sagt, dass man versuche, den Weg zeitweise offen zu lassen, falls es die Bauarbeiten zuliessen. Tafeln im Buochli bei der Abzweigung Scharti und im St. Jost informieren darüber, ob der Weg offen ist. Ist er gesperrt, können Wanderer das St. Jost über die Route Buochli–Scharti erreichen. Die Umgehung ist signalisiert.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.