ENNETBÜRGEN: Grüne wollen Tempo 30 in Quartieren

Mit einer Petition möchten die Ennetbürger Grünen die Quartier­strassen zu 30er-Zonen erklären.

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30-er Beschränkung auf der Hofurlistrasse in Ennetbürgen. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

30-er Beschränkung auf der Hofurlistrasse in Ennetbürgen. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

«Jedes Auto, das zu schnell fährt und ein Kind gefährdet, ist eines zu viel», sagt Susanne Blättler (46), Leiterin der Grünen Ennetbürgen. Mit einer Unterschriften­sammlung möchten die Grünen sämtliche Quartierstrassen zu 30er Zonen umgestalten.

Viele Quartierstrassen sind eng, unübersichtlich und ohne Trottoir. «Wenn die Autofahrer langsamer und rücksichtsvoller durch die Quartierstrassen fahren, ist der tägliche Schulweg der Kinder sicherer. Es ist eine Verbes­serung der Lebensqualität in den Quartieren», betont Susanne Blättler.

Mit der Unterschriftensammlung «Langsamer durch Quartiere» soll der Gemeinderat überprüfen, wo Tempo-30-Zonen und Begegnungszonen eingeführt und nach einer Prioritätenliste realisiert werden können. Dabei, so die Forderung der Grünen, sollen die Interessengruppen im Planungs- und Realisierungsprozess mit einbezogen werden.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nid- und Obwaldner Zeitung.