ENNETBÜRGEN: Indianer, Cowboys und andere Helden zogen durch die Strassen

Die Fasnacht gehörte den «Helden der Zukunft». So lautete das diesjährige Motto des Kinderumzuges Ennetbürgen.

Richard Greuter
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Rund 200 bis 300 Kinder genossen einen herrlichen Fasnachtsumzug. Ein ganz kleiner Teilnehmer mit seinem Mami. (Bild: Richard Greuter (Ennetbürgen, 9. Feb. 2018))

Rund 200 bis 300 Kinder genossen einen herrlichen Fasnachtsumzug. Ein ganz kleiner Teilnehmer mit seinem Mami. (Bild: Richard Greuter (Ennetbürgen, 9. Feb. 2018))

Obwohl sich die Knirpse erst noch zu Helden entwickeln müssen, sahen einige schon ganz danach aus – und wurden damit dem Motteo «Helden der Zukunft» am Fasnachtsumzug gerecht. Bereits im Vorjahr hatte die Zunft den Umzug in die Abendstunden verlegt.

Statt wie früher am Sonntag fand der Kinderumzug nun am Freitagabend statt. Zuerst wurden die Kinder am Nachmittag in der Turnhalle von Tamara Wolfensberger mit Tanz, Spiel und Zaubereien unterhalten. Zunftmeister Hans II. liess es sich nicht nehmen, tatkräftig mitzuwirken.

Um 17 Uhr ging es dann auf die Strasse. Angeführt wurde der Korso von den Tambouren Ennetbürgen, gefolgt vom Zunftpaar und zahlreichen Guggen. Rund 200 bis 300 Kinder, farbig geschminkt und gekleidet, begleitet von Mami und Papi, nahmen daran teil und genossen inmitten fasnächtlicher Klänge einen tollen Fasnachtsumzug.

Am Schluss des Umzuges sorgte der Zunftmeister persönlich dafür, dass jedes kleinere und grössere Kind zur Stärkung Wienerli, Brot und Tee erhielt. Und dann hiess es für Bärli, Häsli, Pippi Langstrumpf oder Indianer, Cowboys, Räuber und Helden langsam nach Hause zu gehen. Das Monsterkonzert und der Festbetrieb gehörten den grösseren Fasnächtlern.

Richard Greuter

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch