ENNETBÜRGEN: Mehrere Strafklagen wegen Grabschäden

Der 20-Jährige, der nach den Grabschändungen in Ennetbürgen verhaftet worden war, ist wieder auf freiem Fuss. Inzwischen sind mehrere Strafklagen eingegangen.

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(Symbolbild Pius Amrein/Neue LZ)

(Symbolbild Pius Amrein/Neue LZ)

Nach der Beschädigung von über 50 Gräbern in der Nacht auf vergangenen Samstag auf dem Friedhof Ennetbürgen sind mehrere Strafklagen eingegangen. Der 20-jährige Einheimische, der unmittelbar nach der Tat verhaftet worden war, sei inzwischen entlassen worden, sagte der stellvertretende Nidwaldner Kripo-Chef Bruno Käslin auf Anfrage. Die Polizei geht von einem alkoholbedingten Delikt ohne weiteren Hintergrund aus.

Grosse Betroffenheit
Der neue Ennetbürger Kirchenratspräsident Thomas Rebsamen war als einer der Ersten mit der Polizei vor Ort. In Absprache mit der Polizei hätten er und Mitarbeiter der Kirchgemeinde dafür gesorgt, dass bereits am frühen Morgen kaum mehr etwas vom nächtlichen Treiben zu sehen gewesen sei, sagte er. Damit und mit Informationen auf Schrifttafeln und in den Gottesdiensten habe man Ruhe in diese bedauerliche Angelegenheit gebracht. Dennoch seien die Leute sehr betroffen gewesen.

Martin Uebelhart/Neue NZ