Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ennetbürgen: Schwarze Zahlen budgetiert

Am 23. November treffen sich die Stimmberechtigten zur Gemeindeversammlung. Das Budget ist ausgeglichen.
Sepp Odermatt
Aussicht über Ennetbürgen. (Bild: Manuela Jans-Koch (Ennetbürgen, 2. Oktober 2018))

Aussicht über Ennetbürgen. (Bild: Manuela Jans-Koch (Ennetbürgen, 2. Oktober 2018))

Es ist unumstritten: Die Gemeinde Ennetbürgen ist finanziell gut unterwegs. Ein Grund dafür ist sicherlich die grosse Bautätigkeit in den letzten Jahren, die auch in nächster Zukunft kaum Halt machen wird. Ein zweiter Grund ist die intakte Infrastruktur der Gemeinde am Bürgenberg.

So überrascht es nicht, dass die politische Gemeinde in ihrem Budget für das Jahr 2019 einen leichten Ertragsüberschuss von rund 76000 Franken veranschlagt. Die Zahlen weichen nicht gross von denen im Vorjahr ab. «Grössere Investitionen sind in den nächsten Jahren nicht zu erwarten», sagt Finanzchef Peter von Flüe.

Erwähnenswert sei etwa die Sanierung des Kugelfanges beim Schiessstand Herdern. Bis Ende 2020 dürfe auf Verlangen des Bundes nicht mehr in den Boden geschossen werden. Demzufolge müsse eine Kugelfangkonstruktion erstellt werden. Peter von Flüe dazu: «Ein Teil zahlt der Bund. Die Schützengesellschaften von Buochs und Ennetbürgen werden mit je 80 000 Franken belastet, und die Gemeinde muss rund 200 000 Franken berappen.»

Wunschprojekte für ein aktives Dorfleben

In der Investitionsplanung ist für das Jahr 2019 im Weiteren ein Beitrag von 160 000 Franken für den neuen Kunstrasen auf dem Seefeld vorgesehen. Buochs beteiligt sich an den Kosten mit 55 Prozent, Ennetbürgen mit 45 Prozent.

«Wenn man die rund 6,5 Millionen Franken aufgelaufenen Überschüsse, die intakte Infrastruktur und die guten Wirtschaftsprognosen betrachtet, darf man mit gutem Gewissen eine Steuersenkung in Betracht ziehen», fasst der Finanzchef und Vizepräsident zusammen.

Auch die Steuererträge seien etwa im Rahmen der Vorjahre zu erwarten. So beantragt der Gemeinderat eine Steuersenkung von 0,1 auf neu 1,6 Einheiten. Die Finanzkommission unterstützt diesen Antrag.

Die gute Finanzlage erlaubt es gar, auf einige kleinere Wunschprojekte einzugehen. Mit 20 000 Franken will sich die Gemeinde an der Realisierung eines temporären Kunsteisfeldes beteiligen. Mit dem gleichen Betrag soll auch der grosse Sportanlass Gigathlon unterstützt werden, der am Samstag, 29. Juni 2019, in Ennetbürgen für Furore sorgen soll. Damit will sich der Gemeinderat für ein aktives Dorfleben mit Beteiligung der Vereine einsetzen.

Hinweis: Gemeindeversammlung Ennetbürgen: Freitag, 23. November in der Mehrzweckhalle. 19.30 Uhr: Kath. Kirchgemeinde. 20.15 Uhr: Politische Gemeinde.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.