ENNETBÜRGEN: Steinbruch : Niemand will den schwarzen Peter

Der stillgelegte Steinbruch Obermatt ist eine Gefahr – und kostet. Der Bund und die Genossenkorporation Ennetbürgen sagen, sie seien nicht dafür zuständig.

Merken
Drucken
Teilen
Der Steinbruch Obermatt beschäftigt weiter. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Steinbruch Obermatt beschäftigt weiter. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Beim Steinbruch Obermatt besteht Steinschlaggefahr. Um die Sicherheit zu erhöhen, ist man weiterhin auf der Suche nach Massnahmen. Doch wer diese zahlen soll, ist immer noch offen. Das gleiche gilt für Schäden. Solche sind im Juli 2007 entstanden, als es zu Felsstürzen gekommen ist.

Betroffen war unter anderem auch die Gemeinde Weggis. Gemeindepräsident Josef Odermatt: «Wir wollen geklärt haben, wer in Zukunft für solche Schäden verantwortlich ist.»

In Frage kommen mehrere. Der Kanton Nidwalden wartet immer noch auf eine Studie, die mehr Klarheit bringen soll. Die Genossenkorporation Ennetbürgen ist der Meinung, dass sie nicht hafte, weil der Steinbruch gar kein Werk mehr sei. Und der Bund will auch nichts zahlen, weil es sich beim Steinbruch nicht um eine Naturgefahr, sondern um eine von Menschen gemachte Situation handle.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.